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ausstellung : Sieben künstlerische Genres in einer Schau

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Gastgalerie Sengpiehl/Zepfel aus Schönberg präsentiert die Ausstellungsreihe „personal works“ in der Galerie auf Carlshöhe. 150 Einzelstücke erwarten den Besucher.

Skulpturen aus Stein und Bronze, großformatige Malerei, Installationen aus Holz und Metall, Fotomontagen und Zeichnungen, Plastiken aus Stahl und Bronze – die Vielfalt und Intensität der Ausstellungsreihe „personal works“ der Galerie Sengpiehl/Zepfel ist überwältigend. Erstmals präsentieren die Kuratoren Rosita Sengpiehl und Wolf Zepfel aus Schönberg in den Räumen der Galerie Carlshöhe Arbeiten von neun Stammkünstlern, die unterschiedlicher in ihren künstlerischen Genres nicht sein können. Dem Kunstliebhaber werden auf 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche 150 Einzelstücke von namhaften Künstlern aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen gezeigt. Dabei sind Arno Falk, Rainer Fest, Norbert Kretek, Renate Löding, Wübke Rohlfs Grigull, Winni Schaak, Albert Schriefer, Rosita Sengpiehl und Beata Krampikowski.

Thematisch völlig ungebunden offenbaren die Künstler dem Betrachter einen Teil ihres Kunstschaffens auf Carlshöhe. Das gilt auch für Beata Krampikowski. Vor 20 Jahren entwickelte die studierte Grafikerin (54) ein großes Interesse an der plastischen Malerei. Ihr Material ist Pappmaschee, ihr Werkzeug sind ihre Hände, ihre Farben sind Acryl. „Wenn ich erzählen könnte, würde ich Bücher schreiben. Und weil ich das nicht kann, mache ich Skulpturen“, sagt die Preetzerin. Sie friert ihre Figuren in ihren Bewegungen ein, bannt sie in einer Momentaufnahme auf die Leinwand. Ihre dreidimensionalen Werke verleiten den Betrachter zu eigenen Geschichten im Kopf. Voller Selbstironie stecken die fantasievollen Titel ihrer Werke, „Lederschwant Gutes“, „Schafenskrise“ oder „Es schlimmt“. Letzteres ist bedrückend. Ein Mann in einer Zwangsjacke kann sich mithilfe eines Pinsels im Mund ausdrücken.

Großformatige, sehr farbintensive Malerei bevorzugt die Künstlerin Rosita Sengpiehl, die gemeinsam mit Wolf Zepfel als Galeristin die Ausstellung betreut. Auf Carlshöhe zeigt sie ein 1,80 mal 1,80 Meter großes Werk mit dem Titel „Graffiti“, das aus neun gleich großen Teilen besteht. Es handelt sich um alte Bilder, die sie übermalt, zusammenfügt und auf diese Weise etwas Neues schafft. Die künstlerische Umsetzung der Themen Verdichtung und Auflösung, Verhüllung und Enthüllung, Erstarrung und Fluss beherrschen ihr Schaffen und Wirken.

„Wir unterstützen uns gegenseitig“, begründet Marlies Greifenberg von der Galerie Carlshöhe die Gastausstellung. Auf der Vernissage am Sonntag, 17. Januar, 15 Uhr, eröffnet sie die Ausstellung, durch die Rosita Sengpiehl die Besucher begleiten wird.

> Ausstellung „personal works“, Galerie Carlshöhe, 17. Januar bis 6. März, Mittwoch 15 - 18 Uhr, Sonnabend und Sonntag 14 - 17 Uhr

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