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Sibbel sieht keinen Grund für Erhöhung der Kreisumlage

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde bittet seine Kommunen zur Mitfinanzierung seiner Aufgaben mit einer Umlage von derzeit 31 Prozent zur Kasse. Andere Kreise langen da beherzter hin. Was teilweise damit zusammenhängt, dass andere Kreise ihren Kommunen Aufgaben abnehmen, die sie in Rendsburg-Eckernförde miterledigen. Eckernfördes Bürgermeister Jörg Sibbel führte das Regionalmanagement an oder die Breitbandversorgung. Auch wenn der Kreis im Zuge der Reform des Finanzausgleichsgesetzes 2,7 Millionen Euro zusetzt, sieht Sibbel keine Rechtfertigung für eine Erhöhung der Kreisumlage – der Kreis habe seine Ziele bei der Entschuldung erreicht, außerdem gebe es hierzu eine Vereinbarung zwischen Kreis und Kommunen: „Es ist nicht angetan, über eine Erhöhung der Kreisumlage zu reden. Eigentlich müssten wir über eine Absenkung reden.“ Eine Anhebung der Kreisumlage um ein Prozent würde Eckernförde um 191 000 Euro pro Jahr mehr belasten und dem Kreis rund 2,7 Millionen Euro Zusatzeinnahmen bescheren – genau die Summe, die künftig fehlt.

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erstellt am 05.Feb.2014 | 00:33 Uhr

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