Aalregatta : Show-Acts und der große Überblick

Beeindruckende Ausblicke ermöglichte das Riesenrad der Familie Cornelius.
1 von 4
Beeindruckende Ausblicke ermöglichte das Riesenrad der Familie Cornelius.

Das Landprogramm der Aalregatta hat am Pfingstwochenende wieder mehrere Zehntausend Besucher an den Eckernförder Hafen gelockt. Geboten wurden Live-Musik, ein Riesenrad und zahlreiche Stände.

von
26. Mai 2015, 06:38 Uhr

Eckernförde | Wärmende Jacken waren zwar angesagt, dafür konnten aber die Wasser abweisenden Textilien im Schrank bleiben – die Aalregatta 2015 stand auch meteorologisch unter einem guten Stern. Die Sonne und der regenfreie Himmel ließen die Besucher am langen Pfingstwochenende nur so an den Hafen strömen, und es dürften von Freitag bis Montag wieder die obligatorischen 60  000 bis 80  000 Besucher gewesen sein, die die Festmeile auf- und abgebummelt sind. Ein fröhliches, buntes Fest mit viel Live-Musik, vielen Ständen und Karussells und einem Riesenrad (siehe auch Bericht unten auf dieser Seite). Krawall gab es nicht, weder die Ordnungshüter noch die acht Sanitäter der DRK-Bereitschaft Eckernförde mussten über Gebühr eingreifen. „Eine gemütliche Segelveranstaltung“, sagte DRK-Bereitschaftsleiter Stefan Behrendt gestern Nachmittag. Es sei bis auf kleine Einsätze „relativ ruhig“ gewesen.

Die Besucher genossen in erster Linie die maritime Atmophäre am Eckernförder Hafen. Das Hafenbecken mit den Traditionsseglern und den in Päckchen liegenden Segelyachten übte eine magische Anziehungskraft aus. Ulrike Dallmann von der Eckernförde Touristik und Marketing GmbH (ETMG), die mit Hans-Peter Möller das Landprogramm der Aalregatta organisiert hat, war erfreut, dass viele Besucher tatsächlich großes Interesse an den Segelbooten und Regatten vor dem Strand gezeigt hätten. Und auch ihr eigener Info-Stand der ETMG sei sehr gut besucht gewesen. Großes Lob auch für die neue, in das Apartementhaus integrierte Hafenbühne, die sich auch im zweiten Jahr wieder bestens bewährt habe, wie Dallmann sagte.

Auf der Bühne selbst mischte die Band des Gitarristen Stefan Vollbehr, „Zack Zillis“, mit ihrer Cover-Revue „Robbie meets Amy“ das Publikum am Sonnabendabend so richtig auf. Wolfgang Gerdes lässt die Hausmeisterträume von Robert Wilhelms blühen, der als verkappter Robbie Williams die Show nicht zuletzt mit seiner starken Stimme und einem Hit seines charismatischen Idols nach dem anderen vorantrieb. Sängerin Anna Silvy Braun lieh der früh verstorbenen, hochtalentierten und stets etwas angetörnt wirkenden Amy Winehouse Körper und Stimme. Eine Show so recht nach dem Geschmack der vielen Zuschauer. Ähnlich lief es am Pfingstsonntag mit der Gruppe „Abenteuerland“, die das Publikum mit dem Repertoire der Gruppe „Pur“ bestens unterhielt.

„Das waren nicht irgendwelche Cover-Bands, sondern Tribute-Bands, die viel Qualität auf die Bühne bringen“, sagte Ulrike Dallmann, die insgesamt von einer „tollen Veranstaltung“ in angenehmer Atmosphäre sprach.

>Alles über die Segelregatten der Aalregatta vor Eckernförde lesen Sie auf Seite 20

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen