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Frauenfussball-Verbandsliga : SG Rieseby/Waabs vorne zu harmlos

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Fußball-Verbandsliga Nord der Frauen gingen die hiesigen Teams diesmal leer aus. Während die SG RieWa nach dem 0:3 gegen Meldorf II Schlusslicht ist, verlor der Brekendorfer TSV trotz Aufholjagd mit 4:5.

Rieseby | In der Frauenfußball-Verbandsliga gingen sowohl die SG Rieseby/Waabs (0:3 gegen TuRa Meldorf II) als auch der Brekendorfer TSV (4:5 beim SV Risum-Lindholm) an diesem Spieltag leer aus. Die SG ziert nun das Tabellenende.

SG RieWa – TuRa Meldorf II   0:3 (0:1)

Die SG hat ihre erste Partie im heimischen Ostseestadion mit 0:3 gegen Tura Meldorf II verloren. „Wer die Chancen so fahrlässig vergibt, hat es nicht verdient, zu gewinnen“, sagt SG-Trainer Sven Soll. Gerade in der ersten Halbzeit erspielten sich die Gastgeberinnen Chance um Chance. Zwei Lattenschüsse und einige Möglichkeiten freistehend vor der Meldorfer Torhüterin, waren nur einige von etlichen gefährlichen Szenen. Das 0:1 fiel dann wie aus heiterem Himmel. Nach dem Wiederanpfiff ebbte die Überlegenheit dann zwar ab, trotzdem war die SG noch immer gefährlicher vor dem Tor. „Das 0:3 war viel zu hoch. Mit ein bisschen mehr Cleverness hätten wir hier klar gewonnen“, bilanziert Soll.

SV Risum-Lindholm – Brekendorf. TSV  5:4 (2:2)

Frisia erwischte den besseren Start und verbuchte nach drei Minuten bereits einen Lattentreffer. Die frühe Führung der Gastgeberinnen nach nur acht Minuten glichen die Brekendorferinnen postwendend nur zwei Minuten später durch Annika Freitag, nach Zuspiel von Staack, aus. Nach der ersten Viertelstunde gab es dennoch leichte Vorteile für den SV Frisia, der immer wieder mit schnellen Kontern und starken Flanken vor das Brekendorfer Tor kam. Doch auch der BTSV hatte gute Chancen. Als die Lindholmerinnen nach 30 Minuten wieder in Führung gingen, durften sie sich wiederum nicht lange darüber freuen, denn nur sechs Minuten später behielt Sandra Staack nach einem Eckball die Übersicht und schob den Ball zum 2:2 (36.) ins Netz.

Als die Gastgeberinnen nach dem Seitenwechsel auf 4:2 (55.) davon zogen, schien die Partie entschieden zu sein, zumal sich die Brekendorferinnen in der 70. Minute selbst, nach einem Missverständnis zwischen Staack und Torhüterin Nele Brassat, das 5:2 einschenkten. Von da an ging allerdings ein Ruck durch die Gästemannschaft. Es begann eine furiose Aufholjagd. Freitag traf nur eine Minute nach diesem Missgeschick zum 5:3. Auch danach bestimmten nun zumeist die Brekendorferinnen die Partie. Als Jenny Sakowski drei Minuten vor dem Ende einen Freistoß aus 25 Metern direkt in den Winkel zirkelte, keimte bei den Gäste wieder Hoffnung auf, zumindest noch einen Punkt mitzunehmen. Doch die Mühen des BTSV wurden nicht belohnt.

 

Tore: 1:0 Jensen (8.), 1:1 Freitag (10.), 2:1 Lelonek (30.), 2:2 Staack (36.), 3:2 Wolf (47.), 4:2 Jensen (55.), 5:2 Staack (70.; ET), 5:3 Freitag (71.), 5:4 Sakowski (87.)

 

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erstellt am 10.Sep.2014 | 06:00 Uhr

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