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Leichtathletik : Selina Schulenburg holt DM-Silber

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Bei den Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften im Glaspalast von Sindelfingen erreicht die erst 15-jährige Selina Schulenburg vom TSV Altenholz in der U20 im Hochsprung die gleiche Höhe wie Siegerin Fenja Krohn aus Elmshorn.

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erstellt am 17.Feb.2014 | 06:00 Uhr

Zweimal ist Hochspringerin Selina Schulenburg vom TSV Altenholz in dieser Hallensaison höher gesprungen als ihre schleswig-holsteinische Konkurrentin Fenja Krohn von der LG Elmshorn. Das sollte jetzt auch bei den 46. Deutschen Jugendmeisterschaften im Glaspalast zu Sindelfingen klappen. Die Statistik sprach auch durchaus für die Altenholzerin. Sie führte mit 1,82m die 19 Springerinnen umfassende Teilnehmerliste im Hochsprung der U20 an. Krohn wurde mit 1,76m geführt. Beide übersprangen am Ende 1,79m. Doch die Altenholzerin hatte mehr Fehlversuche. Somit gewann Krohn die Deutsche Meisterschaft. Schulenburg wurde bei gleicher Höhe deutsche Vizemeisterin. Der Lohn für beide: Sie wurden vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) zu einem Hallen-Länderkampf gegen Frankreich und Italien in Halle (Sachsen) eingeladen.

Ausgerechnet bei den Deutschen Meisterschaften gegen ihre schleswig-holsteinische Konkurrentin nicht gewonnen zu haben – darüber ist die Altenholzerin keinesfalls enttäuscht. „Bei mir ist alles gut gelaufen. Man kann nicht jeden Tag 1,82m springen. Schließlich ist Fenja mit 1,79m eine neue Bestleistung gesprungen“, erklärt Schulenburg. Ihr ist dabei anzumerken, dass sie mit ihrer Leistung absolut zufrieden ist.

Die Höhen von 1,64m, 1,68m und 1,71m meisterte die Altenholzerin, die seit der Wintersaison auf einen Neuner-Anlauf umstellte, der anfangs jedoch noch nicht so recht klappte, alle im ersten Versuch. Auch die 1,74m übersprangen Krohn und Schulenburg im ersten Versuch. Erst bei 1,77m riss Schulenburg die Stange, während ihre Konkurrentin fehlerlos blieb. Spätestens da war klar, dass die Elmshornerin in Topform nach Sindelfingen gereist war. Die 1,79m meisterte Schulenburg im dritten Versuch, Krohn bereits im zweiten. Da 1,81m für beide an diesem Tag zu hoch war, war die Meisterschaft für Krohn, die als Jahrgang 1996 altersgerecht in der U20 startete, entschieden. Schulenburg (15) gehört noch der U18 an, kann in den nächsten Jahren noch mehrfach in der U20 starten.

Die Leistung der beiden Nordlichter gewinnt noch an Wert. So ist es ihnen gelungen, die U18-WM-Sechste Anna Klebsch (TG Ötigheim) und Svea Knoop (LG Hannover), die höhengleich im Vorjahr im Freien in Rostock Deutsche Meisterin der U18 wurden, zu schlagen. Dabei war jedoch Klebsch im Pech. Sie schied nach dem Einspringen verletzt aus. Knoop wurde mit 1,68 m Zehnte.

„Selina springt in der bisherigen Hallensaion beständig um 1,79 m. Dass sie das auch bei den Deutschen Meisterschaften bringt, ist genial. Schließlich ist sie erst 15, ihre Konkurrenz bis zu drei Jahren älter. Wir gönnen Fenja den Sieg. Sie ist hier ohne Fehl und Tadel gesprungen“, sagt TSV-Trainer Karsten Ralfs.

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