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Leichtathletik : Selina Schulenburg für die U18-WM qualifiziert

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Altenholzer Hochspringerin Selina Schulenburg hat die U18-Gala des Deutschen Leichtathletikverbandes in Schweinfurt gewonnen. Damit ist sie für die U18-WM in Kolumbien qualifiziert.

Schweinfurt | Alles oder nichts hieß es für die Altenholzer Hochspringerin Selina Schulenburg bei der U18-Gala des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) im Schweinfurter Willy-Sachs-Stadion. Es ging um die Fahrkarte für die U18-Weltmeisterschaft im kolumbischen Cali vom 15. bis 19. Juli. Um es vorweg zu nehmen – es wurde alles. Die Altenholzerin hat den Hochsprung mit übersprungenen 1,81 m gewonnen und sich damit das begehrte Ticket gesichert. „Damit hatte ich gar nicht mehr gerechnet. Ich bin aber total locker in diesen Wettkampf gegangen. Das alles so geklappt hat, ist einfach toll, ich freue mich total“, strahlte die Gala-Siegerin. „Dass Selina solch einen Wettkampf hinlegt, war nicht zu erwarten. Das war schon eine Sensation“, ergänzt TSV-Trainer Karsten Ralfs.

Eine Sensation ist es deshalb, weil die bisherige Freiluftsaison noch überhaupt nicht der Vorstellung von Athletin und Trainer entsprochen hatte. Die bisherige Saisonbestleistung lag bei 1,72 m. Diese dann bei einem so wichtigen Wettkampf um neun Zentimeter zu toppen, spricht für Schulenburg. „Doch in den letzten Trainingseinheiten zeigte die Formkurve bereits nach oben“, war zumindest bei Trainer Ralfs die Zuversicht auf eine Leistungssteigerung zuletzt gewachsen. Das ist dann auch eingetreten. Jedoch mit einer Selbstverständlichkeit, die kaum zu glauben ist. „Selina hat wieder einmal gezeigt, dass sie sich auf den Punkt konzentrieren kann. Das zeichnet sie einfach aus. Sie hat schon eine hohe Qualität“, ließ auch Bundestrainer Jan-Gerrit Keil Athletin und Trainer wissen.

Begonnen hatte die Altenholzerin mit der Anfangshöhe von 1,61 m. Danach wurde der Wettkampf wegen Regen unterbrochen. Die 1,66 m nahm sie im zweiten Versuch, ebenso die 1,73 m. Jetzt war, nach Einschätzung von Ralfs, sein Schützling richtig drin im Wettkampf. „Da hatte sie wieder diesen Killerblick. Da wusste ich, dass sie heute mit vorn dabei sein kann“, sagt Ralfs. 1,76 m waren im ersten Versuch fällig, 1,78 m im dritten Versuch. Jetzt waren nur noch Mona Gottschämmer (TV Neu-Isenburg) und Selina Schulenburg im Rennen. Gottschämmer war im Vorfeld mit 1,86 m die große Favoritin und bereits für Cali qualifiziert. Mit Leonie Reuter (TV Rheinzaubern) war bereits eine Konkurrentin ausgeschieden, die mit einer Saisonbestleistung von 1,84 angereist war. Doch bei 1,81 m musste Gottschämmer passen. Da war der Weg frei für Schulenburg, die diese Höhe im zweiten Versuch meisterte.

Jetzt steigt für die Altenholzerin die Vorbereitung mit dem deutschen Team. Sie beginnt ab 6. Juli im amerikanischen Florida. Dieser Ort wurde auch gewählt, um dem Jetlag besser begegnen zu können.

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