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Selbstbestimmt mit Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 10.Okt.2014 | 18:56 Uhr

Wer selbst entscheiden will, was mit ihm zu geschehen hat, sollte vorbeugend und rechtzeitig per Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht seinen Willen kundtun. Denn wenn jemand durch Unfall, Krankheit und Alter geschäftsunfähig wird, können selbst Ehepartner, Kinder und andere Angehörige nur dann eingreifen, wenn sie dafür durch diese Dokumente legitimiert seien, erklärte der Sozialverband VdK Nord mit Schwansen, Kappeln und Wittensee.

Gerichte lehnten sie ansonsten oft ab. Das seien gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die sehr vielen nicht bewusst sind, so der VdK. Um Interessenten und Mitgliedern Gelegenheit zu geben, sich über diese Themen zu informieren, hatte der Ortsverband die Eckernförder Rechtsanwältin und Notarin Irene Ulrich zu einem Vortrag eingeladen zu dem auch viele Nicht-Mitglieder erschienen.

Irene Ulrich erläuterte die Fakten und ging ausführlich auf Details und Fragen ein. Dabei ließ sie die Zuhörer auch von ihrer Mitarbeit im Ethik-Komitee von Haus Schwansen in Rieseby profitieren. Dort setzt man sich besonders dafür ein, in schwierigen Fällen den Willen von Betroffenen herauszufiltern und durchzusetzen.

Der VdK-Ortsverband plant, neben seinen monatlichen Treffen diese Veranstaltungen mit lebensnahen Themen fortzusetzen. Nächster Termin ist heute um 18 Uhr. Thema: Bestattungsvorsorge, Referent ist Thomas Koll.



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