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Krusendorf : Sekretärin und Küsterin in einer Person

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Doris Wehnes löst Ingrid Münster ab, die nach 23 Jahren im Kirchenbüro in den Ruhestand geht

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erstellt am 14.Mär.2015 | 06:00 Uhr

Krusendorf | Wechsel im Kirchenbüro in Krusendorf: Doris Wehnes hat Ingrid Münster abgelöst, die 23 Jahre als Gemeindesekretärin wirkte, auf einen Wunsch aber still und leise in den Ruhestand verabschiedet wurde. Für ihre Nachfolgerin ist mit der neuen Aufgabe ein großer Wunsch in Erfüllung gegangen.

Doris Wehnes ist ein vertrautes Gesicht für die Gemeindeglieder – seit Juli 2012 ist sie als Küsterin in der Dreifaltigkeitskirche tätig. Seit 1. Februar ist sie nun außerdem im Büro anzutreffen. „Sekretärin und Küsterin in einer Person – das hat es hier noch nicht gegeben“, sagt die 51-Jährige. Ihren bisherigen Posten bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in Braake/Niedersachsen hat sie aufgegeben und freut sich nun nicht nur über die neue Aufgabe, sondern auch über die damit verbundene, gewonnene Lebensqualität. Konnte sie früher nur donnerstags bis sonntags in Surendorf sein und legte pro Arbeitsweg 286 Kilometer auf der Autobahn zurück, kann sie ihr Zuhause nun die ganze Woche genießen und die fünf Kilometer zum Kirchenbüro mit dem Rad oder zu Fuß bewältigen. Wehnes kaum in Worte fassen, wie sehr sie das erfreut.

Zu ihrem früheren Tätigkeitsfeld gibt es Ähnlichkeiten, neu sind das Friedhofs- und das Meldewesen. Ingrid Münster hat ihre Nachfolgerin eingearbeitet und steht für Fragen jederzeit zur Verfügung, sagt Wehnes erleichtert, die demnächst aber auch noch einige Fortbildungen absolvieren wird. Am meisten an ihrer neuen Aufgabe gefällt ihr der verstärkte Kontakt zu den Gemeindegliedern, die sie aus dem Gottesdienst kennt, Ansprechpartner zu sein für freudige wie auch traurige Anlässe. „Sehr schön finde ich auch, dass die Kita angegliedert ist. Ich habe Kinder sehr lieb“, sagt die zweifache Großmutter, die sich in den Verbund der Kollegen sehr nett aufgenommen fühlt. „Das Aufgabengebiet ist vielfältig und bietet mehr Abwechslung als vorher“, fasst Wehnes zusammen. Neben ihrer Arbeit möchte sie sich auch ehrenamtlich mehr in die Kirchengemeinde einbringen.

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