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Natalia Wörner : Seglerhafen Fleckeby als Filmkulisse

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

„Unter anderen Umständen“ – der zehnte Fall für ZDF-Kommissarin Jana Winter (Natalie Wörner) wird auch in Fleckeby gedreht.

Fleckeby | Eisige Temperaturen herrschten gestern beim Wassersportverein Fleckeby. Die Segler hatten ihre Boote längst ins Winterlager gebracht, menschenleer war das Gelände rund um den Hafen aber keineswegs. Das ZDF hatte den Wassersporthafen an der Schlei für die entscheidenden Szenen des zehnten Films der Schleswiger Krimireihe „Unter anderen Umständen“ ausgesucht. Die Dreharbeiten für den Jubiläumsfall von Kommissarin Jana Winter haben erst am Dienstag in Hamburg und Schleswig begonnen. „Insgesamt sind 23 Drehtage geplant“, sagte Produktionsleiter Frank Bosselmann von der Network Movie Film- und Fernsehproduktion. Die Dreharbeiten gehen voraussichtlich bis zum 19. Februar.

Arbeitstitel des Krimis ist „Das verschwundene Kind.“ Gespielt wird Kommissarin Winter von Natalie Wörner, ihre Kollegen sind Ralph Herforth als Matthias Hamm, Martin Brambach als Arne Brauner und Max von Pufendorf als Ole Jessen. Zum Ensemble gehört auch Hinnerk Schönemann, der zuletzt als sadistischer Mörder im Kölner Tatort für Furore sorgte. Schönemann spielt Jürgen Lohmann, den Vater des achtjährigen Sascha, der eines Tages vermisst wird. Sascha wächst in schwierigen Verhältnissen bei seiner labilen Mutter Stefanie (Marie Leuenberger) und seinem Vater auf. Dieser ist ist vorbestraft, unter anderem wegen Körperverletzung an Saschas älterem Bruder Marius (Bjarne Meisel). Kommissarin Winter (Natalia Wörner) und ihr Team suchen verzweifelt nach Jürgen Lohmann, der seit seiner Haftentlassung untergetaucht ist und Hauptverdächtige ist. Ein Sendetermin für den Krimi steht noch nicht fest.

Dem Drehteam gehörten gestern rund 30 bis 40 Personen an. Einer von ihnen ist Jan Häbel. Der ehemalige Polizist aus Brunsbüttel ist seit einem Jahr pensioniert und zieht zu Dreharbeiten aber noch mal seine Uniform an. „Bei 14,15 verschiedenen Produktionen war ich schon dabei“, erzählt er.

„Pro Drehtag entstehen etwa drei bis vier Minuten des Films“, sagt Frank Bosselmann, der bei fünf der zehn Fällen von Kommissarin Winter die Produktionsleitung inne hatte. „Den Wassersporthafen in Fleckeby haben unser Location-Scout und Szenenbildner ausgesucht.“ Die Krimiserie ist ein Winterformat, der leichte Schneefall passe also bestens in Bild. „Beim Dreh in Hamburg werden wir aber wohl mit Kunstschnee bei einigen Szenen nachhelfen müssen“, verrät Bosselmann.

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erstellt am 26.Jan.2014 | 09:54 Uhr

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