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Hafensanierung : Segelclub investiert 530000 Euro

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Instandsetzung der Versorgungspier / Spundwand wird ersetzt / Fertigstellung voraussichtlich Ende März

Eckernförde | Rund 30 bis 40 Jahre hält eine seewasserbelastete Spundwand, dann besteht Gefahr des Durchrostens. So auch beim Segelclub Eckernförde, dessen in die Jahre gekommene Versorgungspier zur Zeit Instandgesetzt wird. War ein Großteil der Pier zum einen über die Jahre aufgrund des weichen Untergrundes in seewärtiger Richtung mehr als einen halben Meter abgesackt, droht auch der Spundwand im Bereich des Krans, wo im Frühjahr und Herbst tonnenschwere Yachten bewegt werden, ein Bruch der rostzernagten Spundwand. „Die Wand könnte noch zwei bis drei Jahre halten“, machten die Verantwortlichen beim SCE deutlich, das Risiko eines Bruches wollte man jedoch auf keinen Fall eingehen und entschied auf der letzten Generalversammlung nach entsprechendem Vorlauf für diesen Herbst die Instandsetzung. Für den Club kam die Maßnahme nicht überraschend, so dass genau für diesen Zweck ausreichend Rücklagen in der Vergangenheit gebildet wurden. „Als Baukosten sind rund 530.000 Euro veranschlagt, sofern es keine Überraschungen gibt, kommen wir damit auch gut hin“, bestätigte Kassenwart Jörg Hülsen.

Begonnen wurde sofort, nachdem das letzte Boot aus dem Wasser kam. Mit der Rammung beauftragt wurde die Tiefbaufirma Hermann Koth aus Schieren im Kreis Segeberg, die mit ähnlichen Projekten Erfahrung hat und in kürzester Zeit rund um die Pier 67 elfeinhalb Meter lange Spundwandbohlen vor die alte Wand gesetzt hat. „Bei dem weichen Grund dauert das Einvibrieren einer Bohle rund zweieinhalb Minuten“, erläuterte Vorarbeiter York Glawe, lediglich unter dem Kran mussten die Bohlen geteilt und nach Einbringen wieder zusammen geschweißt werden, da diese mit Vibrationskopf zu lang gewesen wären. Die Neigung der alten Bohlen nach innen bestimmte den Abstand zwischen Außen- und Innenwand, der gegen Ende der Arbeiten noch mit Kies verfüllt werden muss.

Bis kurz vor Weihnachten sind die Stahlbauer noch im Gang, danach wird das Gelände verfüllt und profiliert. Bis Mitte März erfolgen die Bodenarbeiten und im Anschluss die Montage der Krananlage, denn wie schon in den vergangenen Jahren wollen die ersten Segler mit ihren Schiffen schon wieder Ende März ins Wasser.

 

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erstellt am 02.Dez.2016 | 17:23 Uhr

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