Holtseer Gemeindevertreter in der Kritik : Seeanwohner wirft Kühme Störung der Vogelbrut vor

So weit soll es nicht mehr kommen: Eine große Population an Kanadagänsen soll in Holtsee vermieden werden.
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So weit soll es nicht mehr kommen: Eine große Population an Kanadagänsen soll in Holtsee vermieden werden.

Gemeindevertreter soll Bruttiere aufscheuchen

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29. März 2017, 06:27 Uhr

„Kontrollfahrten“, das war die knappe Antwort von Gemeindevertreter Christian Kühme (HWG) auf die Frage von Siegfried Pottel, der in der Holtseer Einwohnerfragestunde wissen wollte, warum Kühme mit einem Boot nahezu täglich auf dem See unterwegs sei. Eine weitere Diskussion darüber bleib aber aus.

Im Anschluss wurde Potter gegenüber unserer Zeitung dann doch deutlicher. Der Seeanwohner warf Kühme vor, die Brut- und Setzzeit der Tiere zu missachten. Um die Kanadagänse vom See fern zu halten, würde er die Tiere im Schilf aufscheuchen. Damit aber nicht nur die ungeliebten Kanadagänse, sondern auch andere Tiere.

Auf Nachfrage bestätigte Kühme, dass er die Kanadagänse stören wolle, sich aber vom Schilfgürtel fernhalte. Die über den See gespannten Schnüre würde zwar die meiste Zeit ihren Zweck erfüllen und die Tiere, deren Kot den See und die Liegewiese verunreinigen, vergrämen, viele Gänse würden aber dennoch Plätze am Holtsee zum Brüten finden, so Kühme.  

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