zur Navigation springen

2. Handball-Bundesliga : Sechs miese Minuten kosten den Sieg

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Altenholz unterliegt ASV Hamm-Westfalen mit 24:27 (14:13) und leistet sich dabei ausgerechnet in der entscheidenden Schlussphase ein Tief.

Für die Zweitliga-Handballer des TSV Altenholz war das Spiel gegen den ASV Hamm-Westfalen ein Déjà-vu-Erlebnis und ein Spiegelbild der Hinrunden-Duelle, in denen sie mindestens gleichwertig waren, am Ende aber ohne Punkte dastanden. Gleiches passierte am Dienstagabend gegen Hamm, als die Altenholzer zwischenzeitlich mit vier Toren führten und bis sechs Minuten vor dem Ende am Sieg schnupperten, sich letztendlich aber mit 24:27 (14:13) geschlagen geben mussten.

„In den letzten 15 Minuten waren wir zu ungeduldig, haben zu viele technische Fehler gemacht“, begründet „Wölfe“-Coach Klaus-Dieter Petersen die unnötige Niederlage. Dass ein Sieg für den Gastgeber drin gewesen wäre, bestätigt ASV-Trainer Kay Rothenpieler: „Wir haben gegen kämpferisch starke Altenholzer keine gute Leistung geboten. Den Sieg haben wir erst in den letzten sechs Minuten geholt.“

Nach einem verschlafenen Start (2:5) wachten die „Wölfe“, die auf Bevan Calvert, Fynn Ranke und Thies-Jakob Volquardsen verzichten mussten, ab der 10. Minute auf und gingen nach einen 8:1-Lauf mit 10:6 in Führung (18.). Früh brachte Rothenpieler auf der Spielmacherposition David Wiencek, den Bruder des THW-Kreisläufers Patrick. Doch zunächst verteidigten die Altenholzer ihre Führung bis zum 11:7, ehe die Gäste – verstärkt durch Ondrej Zdrahla und Björn Wiegers – nach einer 5:0-Serie die Führung zurückeroberten. Doch wieder wendeten die „Wölfe“ das Blatt, und gingen mit einer 14:13-Führung in die Halbzeitpause. Diese hätte nach zwei gehalten Siebenmetern von Florian Hossner (29., 30.) höher ausfallen können, doch auch Rune Dahmke scheiterte mit seinem Strafwurf nach der Halbzeitsirene.

Den Auftakt zur zweiten Hälfte machte Max Lipp mit dem 15:13, doch drei schnelle ASV-Tore brachten das 15:16 (35.). In der Folge wechselte die Führung hin und her, auch weil Altenholz Probleme mit der nun offensiveren Deckung der Gäste hatte. Die Folge: Die Altenholzer verstrickten sich in Einzelaktionen, der Spielfluss aus dem ersten Durchgang kam nur noch selten zum Vorschein. Boldts 21:20 (45.) war die letzte Führung der „Wölfe“, die fortan stets einen Rückstand ausgleichen mussten. Beim 23:23 war noch alles im Soll, erst recht, als die Gäste den Ball vertändelten und Altenholz auf das 24:23 drängte. Doch ein Gegentor nach einem Ballverlust bedeutete das 23:24 (55.). Die Altenholzer wirkten geschockt – weitere technische Fehler brachten zwei Minuten vor dem Ende das 23:27. Die Entscheidung zugunsten der Gäste.

Bereits am kommenden Sonnabend (19.30 Uhr) haben die „Wölfe“ im Heimspiel gegen die HG Saarlouis die Gelegenheit zur Wiedergutmachung und zur Revanche für das Hinspiel, das mit 30:31 verloren ging.


TSV Altenholz: Hossner (12 Paraden), Weber (bei einem Siebenmeter) – Lipp (5 Tore), Drecke, Opderbeck (1), Dahmke (6/1), Boldt (2), Köpke (2), Wegner (2/1), Firnhaber (1), Starke (5), Röder.
ASV Hamm-Westfalen: Storbeck (12 Paraden), Mrkva – Struck (7), Huesmann (3), Brosch (1), Fuchs (2), Simon (3/1), Wiegers, Macke (3), Zdrahala (6/2), Gudat (2), Wiencek.
SR: Thöne/Zupanovic (Berlin).
Zeitstrafen: 6:3. – Siebenmeter: 2:3.
Zuschauer: 350.

 

 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen