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Schick oder Leger? : Schwierige Suche nach dem passenden Rahmen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gettorfer Sport Club feiert Stiftungsfest ohne ältere Mitglieder im Vereinsheim am Ringweg. Jung und Alt unter einen Hut zu bringen, gestaltet sich schwierig.

shz.de von
erstellt am 14.Okt.2013 | 06:30 Uhr

Traditionell, schick angezogen auf den Saal mit Kapelle oder lieber eine lockere Party mit DJ feiern? Der Vorstand des Gettorfer Sport Clubs (GSC) mit knapp 700 Mitgliedern probiert noch aus, wie er möglichst viele und vor allem die jungen Mitglieder erreicht. Am Sonnabend wurde das 65. Stiftungsfest des Vereins zum zweiten Mal im Vereinsheim am Ringweg gefeiert.

Rote und weiße Wimpel in den Vereinsfarben baumelten von der Decke. Die DJs Michel und Thore, die Party Beats aus Kiel, legten einen bunten Mix aus aktuellen Charts, Oldies, Rock und was angesagt ist, auf. Die Tische füllten sich nur langsam. Die meisten Gäste waren Fußballer. „Die Jugend fängt erst später an“, sagte der Vereinsvorsitzende Hans-Dieter Paasch. Seine offizielle Ansprache zur Begrüßung nutzte er, um Regina Weidner für die Organisation des Festes zu danken und bei der Jugend um Unterstützung für die inzwischen gegründete Arbeitsgemeinschaft zur Planung des neuen Sportzentrums an der Isarnwohld-Schule zu werben. Zehn Mitglieder haben sich bereits zusammengefunden, um sich mit den Wünschen des Vereins zur geplanten Neugestaltung der Sportanlage zu beschäftigen. „Wir haben uns vor Ort bereits alles angeschaut“, erklärte Hans-Dieter Paasch. „Wir sind da guter Dinge.“ Was das Stiftungsfest angeht, erinnerte nicht nur er sich mit Wehmut an frühere große Feste mit Kapelle auf dem Saal im Hotel Stadt Hamburg. „Die Interessen haben sich geändert“, bekannte er. „Ein Fest muss heute anders aussehen als vor 20 Jahren. Zwangloser, aufgelockerter und ohne Schlips und Anzug.“ Dem wolle der Vorstand auch Rechnung tragen. „Schade nur, dass nun die älteren nicht mehr kommen.“ Selbstkritisch fügte er hinzu: „Es muss uns in Zukunft gelingen, zumindest für das Stiftungsfest ein Mal im Jahr die Sportler aller Altersgruppen und Sparten zu mobilisieren.“ Das Lokal Stadt Hamburg, seit Jahren Vereinslokal des GSC, möchte man auch für die Zukunft als solches behalten.

In Feierlaune präsentierte sich die 1. Herrenfußballmannschaft. Da hörte man schon Vorschläge, um das Stiftungsfest zu einem Fest für Jung und Alt zu machen. „Man müsste im Vorfeld noch mehr Werbung machen mit Plakaten im Dorf, in den Zeitungen und im Internet“, meinte Fußballer Nils Zimmer. Ehrengäste und Sponsoren könnten persönlich eingeladen werden. Dafür sei ein Stiftungsfest doch da. „Dass man sich bei allen bedankt, die den Verein unterstützen.“ Dass das Stiftungsfest im Vereinsheim stattfand, gefiel ihm gut. „Das Ambiente passt, der Raum ist schön geschmückt, und die DJs sind die besten. Die machen echt gute Stimmung.“







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