Einwohnerversammlung : „Schwalben“ ziehen ins Grüne

Von „Christian“ verwüstet: Der Nadelwald am Ende des Bungerweges in Owschlag.
Von „Christian“ verwüstet: Der Nadelwald am Ende des Bungerweges in Owschlag.

Der Kindergarten Owschlag richtet zum neuen Jahr eine Waldgruppe ein.

Avatar_shz von
21. November 2013, 17:26 Uhr

Sämtliche Gemeindestraßen, Gehwege und Wirtschaftswege in Owschlag sollen in einem Straßeninvestitionskataster erfasst werden. Dadurch will die Gemeinde einen Überblick über den Zustand der Straßen und Wege und über absehbare Reparaturen und Sanierungen bekommen. An dieses Vorhaben erinnerte Bürgermeisterin Christiane Ostermeyer in der Einwohnerversammlung am Montagabend mit rund 30 Besuchern. Die Anlieger seien gesetzlich verpflichtet, sich an den Kosten zu beteiligen. Um die Sanierungen zu finanzieren, werde über einen jährlichen Beitrag für alle Land- und Grundstückseigentümer nachgedacht.

In ihrem Bericht über aktuelle Entwicklungen in Owschlag kündigte Ostermeyer außerdem an, dass im Kindergarten „Schwalbennest“ das Angebot zum Februar 2014 erweitert wird. Eine „Waldgruppe“ werde neu eingerichtet. Maximal 18 Kinder werden sich gemeinsam mit zwei Erziehern jeden Tag in „ihrem“ Waldstück am Bungerweg in der Zeit von 7.45 Uhr bis 12.45 Uhr versammeln. Wenn das Wetter extrem schlecht oder stürmisch sein sollte, darf die Gruppe in die Räume des Jugendzentrums ausweichen.

Ein neues Projekt in der Gemeinde ist auch die Gründung eines Seniorenbeirats. Dazu habe es vor einigen Tagen ein erstes Treffen mit Vertretern von Vereinen und Verbänden gegeben. Eine weitere öffentliche Versammlung, an der die Kreisvorsitzende des Seniorenbeirats Jutta Kock als Referentin teilnehmen wird, findet am Freitag, 6. Dezember, um 15 Uhr, im Seehotel Försterhaus statt.

Ein weiteres Vorhaben im nächsten Jahr ist die Umstellung der Straßenbeleuchtung im Ort auf Energiesparleuchten. Für diese Maßnahme sind nach Angaben der Bürgermeisterin Zuschüsse beantragt worden. Die Finanzierung sei noch nicht abschließend geklärt. Auf die Gemeinde kommen 300 000 Euro Investitionskosten zu, allerdings werde die Stromersparnis spürbar sein.

Investieren muss die Gemeinde auch in den Brandschutz. Für die Feuerwehr Norby soll ein neues Fahrzeug angeschafft werden. Zurzeit werden die eingeholten Angebote gesichtet. Insgesamt werden Kosten in Höhe von 120 000 Euro entstehen.

Das Orkantief „Christian“ schlägt ebenfalls finanziell zu Buche. Die Kosten sowie die Belastung der Bauhofmitarbeiter bei der Beseitigung der Schäden seien hoch. Die Aufräumarbeiten werden nach einer Prioritätenliste erledigt und nach Angaben der Bürgermeisterin noch einige Zeit andauern. Wer Interesse an dem eingesammelten Holz habe, könne sich auf einer Liste des Bauhofes eintragen lassen. Das Holz werde geliefert, sei jedoch noch nicht ofenfertig, sagte Ostermeyer.

Zum Abschluss der Versammlung folgte ein Hinweis der Feuerwehr: Hydranten müssen frei von Schnee und Eis gehalten werden, damit die Rettungskräfte im Notfall nicht erst nach den Hydranten suchen müssen und schnell löschen können.


zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen