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Eckernförder Zeitung

20. Oktober 2017 | 11:40 Uhr

Schulsozialarbeit - Schulleiter sehen Bedarf

vom

shz.de von
erstellt am 15.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Fleckeby/Rieseby/Waabs | Der Einsatz eines Schulsozialarbeiters hat sich nach Einschätzung der Grundschulleiter von Fleckeby, Rieseby und Waabs als sehr wirksam erwiesen, und dies obwohl der Schulsozialarbeiter mit vier Wochenstunden pro Schule nur einen sehr begrenzten Beitrag zur Unterstützung leisten kann. Dies stellten Uwe Leopold, Ulrich Barkholz und Sabine Weber bei einem gemeinsamen Treffen mit dem Schulsozialarbeiter Friedrich Hegger fest.

In einer Pressemitteilung sind sie sich einig, dass das Angebot weitergehen soll, auch wenn die zweijährige Förderung im Februar 2014 ausläuft. Nach Ansicht der Schulleitungen sei es sogar wünschenswert, wenn eine noch umfangreichere Ausstattung mit mehr Wochenstunden pro Schule als derzeit gegeben machbar wäre. "Der Bedarf für Schulsozialarbeit ist eindeutig vorhanden", erklärten die drei Schulleiter einmütig. Der Einsatz an den Schulen sei allerdings unterschiedlich und an die jeweiligen Bedingungen angepasst.

Seit über einem Jahr teilen sich die drei Grundschulen in Fleckeby, Rieseby und Waabs den Schulsozialarbeiter Friedrich Hegger (wir berichteten). Die Mitarbeit des Schulsozialarbeiters in den Klassen sei ein Stützpfeiler gewesen, denn nur so käme ein tragfähiges Vertrauensverhältnis zu stande, das es den Schülern erlaube, sich mit ihren Sorgen und Nöten zu öffnen, stellte Sabine Weber fest. Auf der Grundlage des regelmäßigen Begleitens im Unterricht konnten nach Ansicht der Schulleiter Arbeitsfelder des Schulsozialarbeiters entwickelt werden, welche die Lehrkräfte wirksam unterstützen konnten. Dazu gehörten die Zusammenarbeit mit Behörden, Beratung der Eltern und Gesprächsangebote, aber auch Gespräche mit Schülern, heißt es weiter.

Hegger lobte die Zusammenarbeit mit den drei Schulen, die er Woche um Woche regelmäßig besuchte. Nach seiner Einschätzung habe seine Arbeit an den Schulen eine spürbare Entlastungsfunktion insbesondere in konfliktbeladenen schulischen Alltagssituationen gebracht. Mit nur vier Stunden pro Woche pro Schule habe er aber nur einen bescheidenen Beitrag leisten können, sagte er.

Hegger lobte die überregionalen Fortbildungsangebote für Schulsozialarbeiter und -pädagogen, die den Erfahrungsaustausch und die gegenseitige Unterstützung ermöglichten.

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