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Eckernförder Zeitung

18. November 2017 | 07:44 Uhr

Schulperspektiven und ein Masterplan

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

shz.de von
erstellt am 11.Apr.2014 | 10:03 Uhr

Ein sechsseitiger Brief an die Ministerin, eine Kleine Anfrage an die Ministerin, Einschaltung des Staatssekretärs – die Eckernförder versuchen zu retten, was zu retten ist: den Regionalschulteil der Fritz-Reuter-Schule. Und falls das nicht reicht und die oberste Schulbehörde zum Einlenken veranlasst, hat die CDU-Rathausfraktion eine Resolution für den Erhalt der weiterführenden Schule für die nächste Ratsversammlung am 12. Mai angekündigt. Wer weiß, vielleicht hat das Ministerium bis dahin ja schon die Entscheidung von Schulrat André Berg gekippt und dem Regionalschulteil eine faire Chance eingeräumt, von der Sanierung, der neuen Mensa und dem neuen Schwung zu profitieren und innerhalb des nächsten Schuljahres mit Leistung, Ausstattung und Teamspirit für eine spürbare Erhöhung der Anmeldezahlen zu sorgen. Das hoffen alle. Ob’s dann wirklich reicht, und ob’s eine Perspektive gibt, wird in einem Jahr feststehen. Wenn’s klappt, Glückwunsch. Klappt’s nicht, wächst die Gemeinschaftsschule am Pferdemarkt, und in der Breslauer Straße wird ein modernes, gut ausgebautes und ausgestattetes Grundschulzentrum mit allem Drum und Dran eingerichtet.

Auch eine Perspektive.

„Eckernförde 2025“, das klingt zunächst nach einer fernen Zukunftsvision. Elf Jahre, das sind drei Fußballweltmeisterschaften, eine EM und ein weiteres Jahr obendrauf – eine kleine Ewigkeit. Wenn man dann aber hört, dass die Rader Hochbrücke nur noch zwölf Jahre sicher steht und es fast schon zu spät für den Planungsstart für den Bau einer Ersatzbrücke ist, rückt die Zukunft wieder deutlich näher an die Gegenwart heran. Gerade weil es in Eckernförde schon zwölf große Gutachten, Leitfäden, Konzepte und Pläne für die wichtigen Themen der Stadtentwicklung gibt, ist die Erarbeitung eines Stadtleitbildes so wichtig, um dem Ganzen Struktur und Richtung zu geben. Es ist kein 13. Plan, es ist der Rahmen, in dem die anderen sich möglichst ohne große Deformationen einfügen sollen. Das rechtfertigt den hohen Aufwand und vermutlich auch die hohen Kosten von 45 000 Euro für den Gutachter.

Die Bürger können daraus durch ihre aktive Teilnahme an den Stadtteilworkshops und Versammlungen ein bürgernahes, selbstbestimmtes Projekt machen.

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