Schüler-Windsurf-Cup : „Schule ist mehr als nur Klassenzimmer“

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Vertreter von vier Schulen aus dem Land messen sich am Segel vor Grönwohld

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02. Juli 2014, 06:00 Uhr

Sonne, Wind, Strand, aus der großen Box auf dem schwarzen Red-Bull-Truck hämmert Musik: 27 Teilnehmer aus vier Schulen messen sich auf Einladung der Gettorfer Isarnwohld-Schule beim dritten schleswig-holsteinischen Schüler Windsurfcup 2014 für die 5. bis 12. Klassen am Strand in Grönwohld. Mit dabei sind Schüler vom Ernst-Barlach-Gymnasium Kiel, der Hermann-Tast-Schule Husum und der Alexander-von-Humboldt-Schule Neumünster, die in der Schul-AG oder privat das Windsurfen für sich entdeckt haben. Die Surf-Schule Wassersport Schwedeneck stellt das Material, der Campingplatz Grönwohld die Übernachtung. „Dahinter steht die Idee, den Schulen die Möglichkeit eines Contests, eines Wettbewerbs, zu geben“, erklärt Patrick Göth, Sport- und Englischlehrer an der Isarnwohld-Schule, der auch die Surf-AG leitet und das Event ins Leben gerufen hat. Nach dem Konzept von Schülern für Schüler kümmern sich Schüler aus höheren Jahrgängen um Organisation, Moderation und Musik. In den Regatten, unterteilt in Anfänger und Fortgeschrittene, müssen jeweils vier bis sechs Schüler parallel die mit Bojen markierte Strecke zurücklegen. Die zwei besten kommen jeweils weiter. Doch nicht die Leistung zählt. „Es geht darum, gemeinsam mit dem Sport am Strand Spaß zu haben“, betont Göth. „Schule ist mehr als nur Klassenzimmer. Sie ist auch das soziale Miteinander von Schülern verschiedener Schulen, die sich gegenseitig helfen, unterstützen und im Wettbewerb fair miteinander umgehen.“ Dafür sei Surfen eine super Sportart hier an der Küste. „Man misst sich mit der Natur.“ Die Schüler geben ihr Bestes. „Ganz schön anstrengend“, keucht Laura aus der 5. Klasse tropfnass nach ihrem Rennen. „Aber es macht Spaß, gegen andere zu kämpfen.“

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