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Handball-Oberliga : Schütt-Team nach der Pause stark

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Oberliga der Frauen setzte sich Altenholz beim MTV Herzhorn durch. Die HG OKT II kassierte hingegen eine Heimniederlage.

Mit einem letztlich ungefährdeten 28:24 (12:14)-Erfolg beim MTV Herzhorn hat der TSV Altenholz seinen fünften Tabellenplatz in der Handball-Oberliga der Frauen gefestigt. Eine unnötige 28:33 (8:15)-Heimniederlage musste dagegen die HG OKT II gegen den Tabellenzweiten AMTV Hamburg hinnehmen.

MTV Herzhorn – TSV  Altenholz           28:24 (12:14)

„Es war ein tolles Spiel meiner Mannschaft. Wir haben sehr stabil in der Abwehr gestanden und hatten in Yvonne Guttau im Tor einen starken Rückhalt“, lobt der Altenholzer Trainer Hauke Scharff. Besonders mit dem schnellen Spiel nach vorne war er zufrieden. „Wir haben mit sehr viel Druck in Richtung des Herzhorner Tor gespielt.“

Zu Beginn unterliefen dem TSV Altenholz noch einige leichte Fehler, die Herzhorn zur 4:2-Führung (5.) nutzte. Die Altenholzerinnen glichen aber schnell zum 4:4 (7.) aus und legten von da an vor. Bis zur 23. Minute bauten die Gäste, die sehr konzentriert aus dem Rückraum aufspielten und sicher trafen, die Führung auf 11:7 aus. „Wir haben uns danach wieder einige leichte Fehler geleistet, so dass Herzhorn auf 10:11 herankam“, berichtet Scharff von einer spannenden ersten Halbzeit. Der TSV Altenholz nahm ein 14:12 mit in die Pause.

„Nach dem Wechsel haben wir uns noch stärker auf unser Rückraumspiel konzentriert“, berichtet Scharff, dessen Spielerinnen im zweiten Durchgang seiner Forderung, mehr Druck aus dem Rückraum auf das MTV-Tor auszuüben, nun konsequent umsetzten. Marieke Most und Nina Lyke zeigten sich dabei als sehr treffsichere Schützinnen. Bis zur 45. Minute war es den Altenholzerinnen gelungen, die Führung auf 21:17 auszubauen. Einmal in Schwung gekommen, legte der TSV nach und brachte den Sieg sicher über die Zeit.

TSV Altenholz: Guttau, Krass – Böttcher (1), Hauschild (2), Besteher, Thiesen, von Klein (1), Most (10/2), Ohm (3), Thümer (1), Tonn (4), Lyke (6), Heil.


HG OKT II – AMTV Hamburg       28:33 (8:15)

„Wir haben die erste Halbzeit verpennt und uns das Leben durch viele technische Fehler und Fehlwürfe einmal mehr schwer gemacht“, ärgert sich HG-Trainerin Sünje Schütt. Besonders bitter stieß ihr auf, dass ihre Spielerinnen die Torfrau der Gäste regelrecht zur Heldin warfen.

Der Gast aus Hamburg wartete clever auf die Fehler der HG OKT II und nutzte die Ballgewinne, um die Schütt-Mannschaft mit Gegenstößen zu überrennen. So erspielte sich der AMTV Hamburg schnell eine deutliche Führung und baute diese dann konsequent auf 15:8 zur Halbzeitpause aus. In der Kabine erreichte Schütt ihre Mannschaft anscheinend mit einer erfolgreichen Ansprache, denn die Gastgeberinnen kamen deutlich verbessert aus der Pause. „Ich bin beeindruckt, mit welcher Leistung meine Mädels aus der Kabine zurück auf das Parkett gingen. Wäre die erste Halbzeit nicht so schlecht gewesen und wir hätten nicht schon einen so großen Rückstand gehabt, hätten wir wohl die Möglichkeit gehabt, auch gegen den Tabellenzweiten zu punkten“, lobt die HG-Trainerin ihre Schützlinge, die eine wesentlich stärkere zweite Halbzeit zeigten. „Wir haben zumindest bewiesen, dass wir in der Lage sind auch die Teams von ganz oben zu ärgern“, sagt Schütt, die sich nun auch endlich mal einen Erfolg gegen ein solches Topteam wünscht.

HG OKT II: Schubbe – Haudrup, Hermann, Küppers (6), Staack (3), Niese (8), Krück (4/1), Stachowski (3), Sasse (1), Wollborn (1), Greinke (2).

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