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Brandbekämpfer hautnah : Schüler sind Feuer und Flamme für die Jugendwehr

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Jugendfeuerwehr besucht Grundschüler in Osdorf / Vorführung eines Fettbrands beeindruckt

von
erstellt am 08.Feb.2014 | 06:00 Uhr

Mit Blaulicht und Martinshorn über den Schulparkplatz fahren und sich durch einen komplett vernebelten Raum tasten – das konnte die vierte Klasse der Grundschule gestern Morgen. Zum zweiten Mal hat die Jugendfeuerwehr diesen Vormittag angeboten, Lehrer und Schüler freuten sich über die lebendige und lehrreiche Abwechslung.

Schon seit Montag hatte Klassenlehrerin Inga Balke ihre Schüler darauf vorbereitet. Gestern kam Jugendfeuerwehrwart Jan Hoffmann mit einigen Kameraden zu ihnen und ließ sich mit allerlei Fragen löchern. Wie lang ein Feuerwehrschlauch ist, wer die Feuerwehr erfunden hat und was man da alles lernen kann, wollten die Kinder wissen. Dann begann der praktische Teil: Im Feuerwehrgerätehaus bekamen die Schüler eine Führung, lernten die Fahrzeuge und das Rauchhaus kennen und erfuhren, wie der Notruf 112 funktioniert. In einem Raum, der mit ungiftigem Übungsnebel gefüllt war, konnten sie feststellen, was es bedeutet, die Hand vor Augen nicht zu sehen. Gegen Mittag wurde vor dem Gerätehaus noch eine Überraschung aufgebaut. Nachdem der stellvertretende Wehrführer Ulf Schmidtchen erklärt hatte, was bei einem Fettbrand passiert, konnten sich die Kinder draußen ansehen, wie hoch so eine Stichflamme tatsächlich sein kann. „Das war spannend und hat richtig Spaß gemacht“, sagte Julia (10) hinterher. Sie möchte nun Mitglied in der Jugendfeuerwehr werden. Maria (11), Melissa (10) und Lara (10) stimmten ihr zu. „Das ist natürlich für uns auch der Sinn der Sache. Wir wollen den Kindern die Feuerwehr ein bisschen näher bringen und hoffen, auf diese Weise auch Nachwuchs anzuwerben“, erklärte Hoffmann. „Kommt vorbei, guckt euch das an, die Mitgliedschaft ist kostenlos“, sagte er zu den Kindern. Lehrerin Sabine Kanowski, die die Schüler begleitete, freute sich schon gestern: „Ich bin Lehrerin in der Dritten, wir sind im nächsten Jahr dran.“

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