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Eckernförder Zeitung

13. Dezember 2017 | 14:15 Uhr

Schüler machen sich für Kinderrechte stark

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Mit Dosenwerfen und Showeinlagen feierten rund 800 Besucher den Weltkindertag

von
erstellt am 19.Sep.2014 | 06:32 Uhr

Zum 24. Mal fand gestern Nachmittag der diesjährige Weltkindertag der Unicef-Gruppe Eckernförde statt. Unter dem Motto „Jedes Kind hat Rechte“ fanden sich etwa 800 Besucher auf dem Rathausmarkt ein, um einen bunten Nachmittag mit vielen Attraktionen zu erleben.

Rund 400 Kinder fast aller Eckernförder Schulen beteiligten sich an dem Fest. Sie organisierten Dosenwerfen, einen Blumenverkauf, Fitnessparcours oder Showeinlagen. So inszenierte der 12. Jahrgang der Jungmannschule eine Collage zu Schillers „Kabale und Liebe“. Auch in diesem Jahr lud die Ortsgruppe zu Kaffee und Kuchen in die Bürgerhalle des Rathauses.

„Jeden Tag lesen wir von den Krisen in der Welt, die vor allem Kinder betreffen“, sagte die erste Stadträtin Katharina Heldt in ihrer Begrüßungsrede. „Das lässt uns in Eckernförde nicht kalt.“ Die kleineren Cent-Beträge, die durch Kuchenverkäufe und Spielaktionen eingenommen werden, brachten im vergangenen Jahr rund 1500 Euro zusammen. Der Erlös des Festes kommt jenen Kindern zugute, die es „am nötigsten haben“, sagt Ingrid Miertsch, die sich bereits seit 24 Jahren für Unicef in Eckernförde engagiert. In diesem Jahr sind es Flüchtlingskinder im Irak. Insbesondere im Nordirak sei die Lage für zehntausende Flüchtlinge lebensbedrohlich. Viele Hilfsorganisationen riefen bereits zu Spenden auf, so die Eckernförderin.

„Vor allem die Schulen sind an unserem Fest interessiert“, sagte Miertsch und lobte die guten Kontakte zu den beteiligten Schulen und das Engagement der Stadt, die auch in diesem Jahr die Bürgerhalle und den Rathausmarkt zur Verfügung stellte. Vor allem die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Jörg Sibbel und Andrea Stephan, Kulturbeauftragte der Stadt, sei „sehr harmonisch“, so Miertsch.

Der Höhepunkt des diesjährigen Festes war eine Feuerwehrlöschübung, die erstmals stattfand. Ronya (12) und Lara (12) aus der 7a der Peter-Ustinov-Schule sind in der Freiwilligen Feuerwehr und initiierten die Übung. „Sowas fehlte auf dem Fest bisher, da hatten wir die Idee, die Übung anzubieten“, sagten die beiden Schülerinnen. Neben der Jungmann- und Peter-Ustinov-Schule beteiligten sich auch die Fritz-Reuter Schule, die Gorch-Fock Schule sowie das Heilpädagogium und das „Haus“.

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