zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

23. Oktober 2017 | 08:23 Uhr

Schüler fahren nach Hässleholm

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 23.Apr.2015 | 13:25 Uhr

24 Schüler der Grund- und Gemeinschaftsschule Eckernförde brechen morgen für eine Woche zum Auslandsaufenthalt ins 500 Kilometer entfernte Hässleholm in Schweden auf. In der Eckernförder Partnerstadt besuchen sie ihre Partnerschule. Jetzt haben die beiden begleitenden Lehrer Manuel Pabst und Thomas Schulz die Schüler der 7. und 8. Klassen eingewiesen.

53 Schüler aus den fünf siebten und sechs achten Klassen wollten gerne mitfahren, 24 wurden schließlich ausgewählt. „Da sind schon einige Tränen geflossen“, sagte Manuel Pabst. Die Schüler beschäftigen sich schon lange mit der einwöchigen Reise. Die jungen Schweden haben Steckbriefe angefertigt und vorab nach Eckernförde geschickt. Daraufhin wurde am Pferdemarkt die Zuordnungen vorgenommen: Wer passt zu wem? Jetzt müssen nur noch die Koffer gepackt und letzte Vorbereitungen getroffen werden – dann geht’s los: per Bahn über Flensburg und Kopenhagen nach Hässleholm, wo die Schüler und Gasteltern die Eckernförder Austauschschüler gegen 17 Uhr in Empfang nehmen können.

Die Vorfreude in Eckernförde ist groß. Alle sind gespannt auf die schwedischen Schüler, Gasteltern und die Schule, in der es ganz anders zugehen soll als in Deutschland, wie Lehrer Manuel Pabst berichtet, der den Schüleraustauch seit 1996 und damit von Beginn an organisiert. Zuviel wollte er allerdings noch nicht verraten, für die Schüler soll es eine Überraschung sein. Nur soviel: Die kostenfreie Mensa der Ganztagsschule mit drei frisch zubereiteten Gerichten soll exquisit sein.

Umgangssprache zwischen den jungen Schweden und Deutschen ist Englisch. Ein Ziel der Fahrt ist neben dem Kennenlernen des „schwedish way of life“ die Verbesserung der englischen Sprachkenntnisse. Die Schüler und die beiden Lehrer nehmen als Gäste am Schulunterricht teil, wobei die Schüler beim Deutschunterricht durchaus auch damit rechnen müssen, als Experten zu Rate gezogen werden, sagte Manuel Pabst. Er selbst hat mit seiner Familie langjährige Kontakte zu seiner schwedischen Kollegen aufgebaut, ähnliche Auswirkungen des Austausches erhofft er sich auch von den Schülern.

Im September gibt es dann den Gegenbesuch der Hässleholmer Schüler im Ostseebad. Dann müssen die Eckernförder ein Programm für ihre Gäste ausarbeiten. Auch darauf freuen sie sich schon.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen