zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

17. Oktober 2017 | 09:57 Uhr

Schreckensmeldungen - nein, danke!

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 14.Dez.2013 | 00:34 Uhr

In wenigen Tagen ist schon wieder ein Jahr vorüber. Wie in den vergangenen Jahren auch, gehen meine Gedanken zurück. Was war 2013 gut, was nicht? Spontan fallen mit viel mehr Dinge ein, die ich nicht so gut fand, als umgekehrt. Viel zu oft hatten mich Ängste im Griff. Viel zu oft regte ich mich auf. Zum Teil war das auch auf die Medien (Fernsehen, Rundfunk und Presse) zurückzuführen. Kommt nur mir das so vor oder werden wir immer häufiger mit Schreckensmeldungen überhäuft? Berichte über Auseinander-setzungen in Krisengebieten, Umweltkatastrophen, Selbsttötungen, Auslöschung von ganzen Familien und vieles, vieles mehr scheint die Berichterstattungen zu regieren. Ist es denn wirklich nötig, immer wieder zerstörte Gebäude, zerschossene oder bombardierte Autos, geschockte Menschen, weinende Kinder, schreiende Verletzte in Nahaufnahme zu zeigen? Muss das wirklich sein? Denkt denn niemand an die Angehörigen, deren Kinder in diesen Krisengebieten sind? Sie bangen doch eh schon Tag für Tag um sie, muss man sie dann auch noch mit diesen Bildern konfrontieren? Und ist wirklich jedes Mal eine Sondersendung im Fernsehen nötig, wenn Schlimmes passiert - wir haben es doch vorher schon in den Nachrichten gesehen oder gehört?!

Gibt es denn so gar nichts auf unserer großen, weiten Welt, das Hoffnung macht, uns lächeln lässt, uns unsere Ängste nimmt, uns positiv in ein neues Jahr gehen lässt?

Ich ertrage das einfach nicht mehr und deshalb habe ich die Reißleine gezogen. Ich schaue und höre keine Nachrichten mehr. Ich will einfach an eine Welt glauben, in der nicht alles schlecht ist, Ich will an eine Zukunft ohne Schreckensszenario glauben.

Schließen möchte ich mit einer Textzeile aus einem Lied von Xavier Naidoo: Bitte hör‘ nicht auf, zu träumen von einer besseren Welt. Fangen wir an, aufzuräumen – bau sie auf, wie sie dir gefällt.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein gutes, ein wirklich gutes Jahr 2014.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen