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Toilettensanierung : Schönheitskur für die „stillen Örtchen“ der Stadt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Drei öffentliche Toilettenanlagen werden zurzeit saniert. Die Kosten für die komplette Neugestaltung liegen bei rund 200 000 Euro.

Eckernfördes Toilettenwelt befindet sich im Umbruch. Wie von der Ratsversammlung beschlossen, werden zurzeit die öffentlichen Toiletten am Kirchplatz erneuert. In den kommenden Wochen sollen sie nicht nur komplett entkernt und saniert, sondern auch barrierefrei gestaltet werden. Auch die Toilettenanlage beim Ruderclub ist zurzeit in Arbeit. Und die öffentlichen WCs bei der Alten Post folgen in Kürze.

Rund 200 000 Euro kosten allein diese drei Anlagen – andere kaufen sich ein Einfamilienhaus von dem Geld. Dabei muss unterschieden werden: Die Sanierung der Toiletten am Kirchplatz und an der Alten Posten kostet die Stadt zusammen 148 000 Euro. Kloschüsseln, Waschbecken und Zubehör werden hier in Edelstahlausführung angebracht, was 28 000 Euro mehr kostet als die Keramik-Variante. Der Grund dafür ist die größere Vandalismussicherheit.

Die Toilettenanlage am Ruderclub ist nur wegen der schnellen Reaktion der Verwaltung zurzeit im Begriff der Erneuerung. Denn eigentlich waren die Fördermittel der Aktiv-Region für die Jahre 2007 bis 2013 Ende vergangenen Jahres schon längst vergeben. Doch weil einige geförderte Projekte günstiger geworden sind oder gar nicht umgesetzt wurden, sind im Frühjahr überraschenderweise wieder Gelder frei geworden. Die Eckernförder Verwaltung hat darauf schnell reagiert und ein Projekt entwickelt, mit dem die Barrierefreiheit an der Eckernförder Strandpromenade ausgebaut werden sollte: Zum einen war davon die alte Toilettenanlage in der Nähe des Ruderclubs betroffen, indem sie saniert und um eine barrierefreie Toilette erweitert werden sollte. Zum anderen sollten weitere Strandzugänge mit Holzbohlenwegen auf den Strand barrierefrei ausgebaut werden. Die Aktiv-Region hat dem zugestimmt und eine Förderung bewilligt. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 70 000 Euro. Davon muss die Stadt 38 000 Euro selbst bezahlen, die Aktiv-Region gibt 32 000 Euro dazu.

Einige Wochen werden die Bauarbeiten noch dauern – im Gegensatz zu den Toiletten am Bahnhof, die weiterhin wegen Vandalismus verriegelt bleiben. Sie werden erst erneuert, wenn dort das Bahnhofsgebäude neu gestaltet wird. Ähnlich am Hafen: Der Container verschwindet erst, wenn im nächsten Abschnitt an der Hafenspitze neue WCs entstanden sind.

 

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erstellt am 01.Nov.2014 | 06:10 Uhr

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