zur Navigation springen

Husky Team Hüttener berge gut in Form : Schlittenhunde rennen auch ohne Schnee

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Mensch und Tier im Einklang: Saisonauftakt beim Husky Team Hüttener Berge

von
erstellt am 07.Nov.2014 | 06:32 Uhr

Einen gelungenen Saisonstart hat das Husky Team Hüttener Berge aus Haby hinter sich. Beim 16. Schlittenhundenrennen in Daldorf, dem größten in Schleswig-Holstein, belegten die jungen Teammitglieder um Chefin Britta Dunker vordere Plätze.

Viele der Jugendlichen zwischen zehn und 17 Jahren sind schon langem beim Husky Team dabei. Einmal im Monat treffen sie sich, um mit den Sibirischen Huskies zu trainieren. „Wir trainieren auf dem Ochsenweg in Owschlag oder in Trappenkamp“, sagt Britta Dunker. Dort könnten die Hunde ungestört ihre Kilometer abreißen. Mit 20 Mädchen und Jungen arbeitet Britta Dunker derzeit in den Kursen. Sie sind Rookies, also Anfänger oder schon erfahrenere Musher-Kids. 21 Hunde nennt Britta Dunker ihr Eigen, in Deutschland das vermutlich größte Rudel. „Das größte in Europa besteht aus 26 Tieren“.

Auch wenn nicht alle mit den Hunden an den Start gehen konnten, so musste dennoch keiner teilnahmslos daneben stehen. „Aufgaben gibt es viele“, betont Britta Dunker. Die Hunde müssen bis zum Start gehalten werden, dann muss geschaut werden, dass keine Zuschauer oder Hunde die Bahn blockieren, und nach den Rennen brauchen die Tiere reichlich Wasser. „Das Teamwork zählt“, so Dunker.

In verschiedenen Klassen wird bei Schlittenhunderennen gestartet. Bei einer Streckenlänge von gut vier Kilometern geht es über Wald- und Wiesenwege, mit dabei Gespanne von bis zu zwölf Hunden. Diese zogen eigens präparierte Wagen (Scooter), außerdem starteten Fahrradfahrer in der Velo-Klasse mit ein bis zwei Hunden und Läufer mit einem Hund. „In Daldorf waren insgesamt rund 100 Teams am Start“, berichtet Britta Dunker. Beim Läuferwettbewerb belegte das Husky Team Hüttener Berge die Plätze eins und drei. Strahlender Sieger war hier der 15-Jährige Tom aus Kiel mit Hund Basinga, Dritter wurden der 17 Jahre als Felix aus Rendsburg mit Alaska. Zwei Läufe mussten absolviert werden und an den ersten denkt Felix nicht gerne zurück. „Alaska war nicht bei der Sache, ganz aufgeregt und abgelenkt“, sagt er. Mehr als 26 Minuten benötigten sie beide, im zweiten Lauf waren sie dann mit 20 Minuten deutlich schneller. Einen fünften Platz errangen die Habyer dann noch beim Velo-Wettbewerb.

„Wichtig ist, dass der Hund zuerst ins Ziel läuft“, erläutert Britta Dunkel, auf eine kontrollierte Führung komme es also an. Den jungen Hundeschlittenführern ist die Faszination für den Hund gemein. „Du sieht dem Hund an, dass es ihm Spaß macht“, sagt Alica (17), die Arbeit mit dem Tier, sei der Grund, warum sie den Sport betreibt. Die Jugendlichen müssten lernen, Verantwortung zu übernehmen, ergänzt Britta Dunker.


>www.husky-team.de

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen