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Eckernförder Zeitung

22. Oktober 2017 | 11:20 Uhr

Markttag : Schleischüler machen Großeinkauf

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Schüler der Klasse 3 der Schleischule Rieseby besuchen für den AID–Ernährungsführerschein den Wochenmarkt in Eckernförde. Am Freitag bereitensie mit Frauke Thode ein Büfett für die Eltern in der Schule vor.

von
erstellt am 22.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Gurken, Paprika, Möhren, Birnen, Äpfel, Kartoffeln, Quark und Milch – die Einkaufsliste der Schüler der 3. Klasse der Schleischule Rieseby war lang, als sie gestern mit Klassenlehrerin Andrea Hethey und Ernährungsführerschein-Betreuerin Frauke Thode auf den Eckernförder Wochenmarkt gingen. Der Besuch auf dem Markt ist Teil des Angebotes des AID-Ernährungsführerscheins, bei dem die Schüler nicht nur gesunde Nahrungsmittel kennen lernen, sondern sie auch zubereiten. In den letzten drei Wochen hatten die Schüler schon gelernt, wie man mit Küchenwerkzeugen umgeht, wie man einfache Speisen zubereitet und sie auch serviert. Dazu werden sie am Freitag ein Büfett vorbereiten, die Tische in ihrer Klasse schon decken und ihren Eltern ihre Speisen servieren. „Der Marktbesuch ist ganz wichtig“, sagte Thode, das helfe vielen Kinder auch unbekannte Gemüse- und Obstsorten kennen zu lernen. Verabredet hatte sie Besuche bei dem Stand vom Gemüsehof Hühnerland aus Holzdorf, bei Andreas Büll aus Fleckeby, wo es Kartoffeln gab und bei Thomas Böhm aus Gammelby, der Molkerei- und Käseprodukte aus biologischem Anbau anbietet. „Ich finde das immer sehr schön, wenn Klassen vorbeikommen“, sagte Böhm. Und die Klasse aus Rieseby sei sehr interessiert gewesen, ergänzte er. Am Stand vom Gemüsehof Hühnerland war man auch froh über den Schülerbesuch. Jutta Petersen und Tochter Annika hatten für die Schüler extra kleine Naschtüten mit Obst und Gemüse gepackt.

Die Fahrt zum Wochenmarkt mit der Bahn und der Einkauf bei den Händlern wurde über einen Marktbeschickerfonds gesponsort, berichtete Sabrina Bock von der Eckernförde Touristik, die das Angebot koordinieren. Seit drei Jahren werde so für den Markt geworben, sagte Bock. Gerade für Schulklassen seien solche Besuche spannend, stellte Klassenlehrerin Hethey fest. Den AID-Kurs hat die Schule bezahlt, er kostet 320 Euro.

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