Dorfwoche : Schleigemeinde wieder in Läuferhand

Mit über 80 Startern von jung bis alt wurden alle Erwartungen für die erste Veranstaltung „Rieseby läuft“  zur 42. Dorfwoch  übertroffen.
1 von 2
Mit über 80 Startern von jung bis alt wurden alle Erwartungen für die erste Veranstaltung „Rieseby läuft“ zur 42. Dorfwoch übertroffen.

Mit über 80 Läufern gelingt die Premiere des Riesebyer Dorflaufs zur Dorfwoche und übertrifft alle Erwartungen. Organisatoren sehen sich bestätigt und knüpfen an Lauf-Tradition in Rieseby an.

shz.de von
30. Juni 2014, 06:00 Uhr

Rieseby | „Bei 20 Teilnehmern wären wir zufrieden gewesen, bei 30 glücklich und jetzt,mit über 80 Teilnehmern, sind wir super-glücklich“, freute sich Cheforganisator Jens Rethwisch über die große Resonanz auf die Lauf-Veranstaltung „Rieseby läuft“ im Rahmen der Dorfwoche. Rethwisch, als Frontmann beim Ostseetriathlon erfahren in der Wettkampforganisation, dankte ausdrücklich Bürgermeister Jens Kolls für die Idee, an die Lauf-Tradition in Rieseby anzuknüpfen und diese im Rahmen der Dorfwoche wieder zu beleben.

Und während Jung und Alt, Groß und Klein auf die Strecke gingen, erinnerte Retwisch an den Schwansen-Lauf und gute Läufer, die auch heute eine Rolle bei den Wettbewerben im Land spielen. „Denken wir an Nick Hansen oder Regina Dahl“, sagte Rethwisch. Dass die Namen immer ganz oben in den Ergebnislisten stehen, komme nicht von ungefähr und zeige, dass es in Rieseby eine gute Lauftradition gebe. Seit ein paar Jahren habe Bürgermeister Jens Kolls die Idee einer Laufveranstaltung immer wieder verfolgt, in diesem Jahr konnte diese endlich realisiert werden. Und die Resonanz gab dem Ideengeber recht: Mit über 80 Meldungen wurden alle Erwartungen übertroffen.

Auf zwei unterschiedlich anspruchsvollen Strecken von einmal 2,5 und einmal 7,5 Kilometern Länge konnten sich erfahrene Läufer wie Ernst-Otto Kimetta, Kurt Heinrich oder Jens Dahl ebenso beweisen, wie blutige Laufanfänger oder die „Flitzpiepen“ – eine Abordnung der Nordic-Walking-Sparte im TSV Rieseby. „Uns kommt es darauf an, ein sportliches Ereignis für alle zu schaffen. Ein Lauf-Fest, an dem alle Freude haben“, sagte Jens Kolls, der als Streckenposten mit dabei war. Dabei zeigten alle einen gesunden Ehrgeiz, und so manche Läufer dokumentierten ihren Spaß an der Sache durch lustige Kostüme statt professioneller Laufkleidung.

Die Strecken seien alle mit Streckenposten gesichert und teilweise für den Verkehr gesperrt worden, um Sicherheit für alle zu gewährleisten, erklärte Dorfwochen-Organisator Hartmut Schmidt, der auch zum Streckenpersonal gehörte. „Sieger sind am Ende alle, wenn sie ins Ziel kommen“, sagte Schmidt. Den Siegern winkte nicht nur Kuchen zu Stärkung, sondern auch eine Urkunde und ein kleines Geschenk.

Gab es zum Dorfwochen-Lauf mehr als genug Interessierte, so musste das Jugendturnier am Sonnabend mangels Beteiligung ausfallen. Der Sonnabend hatte morgens mit einem Frühschoppen im Zelt begonnen und endete nachts im Festzelt, wo das Trio „One Air“ für Unterhaltung sorgte. Für kurzweilige Unterbrechung sorgte Bauer Heini mit plattdeutschen Sketchen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen