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FUSSBALL-KREISLIGA : Schinkels Torfestival reicht nicht

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Fußball-Kreisliga sicherte sich der TuS Rotenhof nach dem 3:0 gegen den Eckernförder SV II den Meistertitel. Der 1. FC Schinkel muss nun auf die Aufstiegsrunde hoffen.

Am letzten Spieltag der Fußball-Kreisliga hat der TuS Rotenhof mit dem 3:0-Erfolg über den Eckernförder SV die Meisterschaft perfekt gemacht. Da reichte dem Verfolger 1. FC Schinkel nicht einmal einmal der 10:2-Kantersieg gegen Borussia 93 Rendsburg weiter.

1. FC Schinkel – Bor. 93 Rendsburg 10:2 (6:1)

Schinkels Co-Trainer Adam Glusk verfolgte mit einem lachenden und einem weinenden Auge das Schützenfest seiner Mannschaft. Zwar wurde der Aufstieg knapp verpasst, „doch die Spieler sind in der Rückrunde zu einer echten Mannschaft zusammen gewachsen und bleiben auch nächste Saison alle da. Das ist ein ganz anderes Team als noch vor der Winterpause. Das wird uns auch von unseren Gegnern und den Schiedsrichtern bestätigt – entgegen aller unwahren Gerüchte von außerhalb.“ Die Meisterschaft wurde nach Glusks Ansicht „ganz klar in der Hinrunde verspielt, etwa mit dem 1:1 gegen Borgstedt. Die Spieler waren natürlich zunächst riesig enttäuscht, doch bei der Abschlussfeier mit unserer Zweiten, die in die Kreisklasse B aufgestiegen ist, hielt die Trauer nur etwa 15 Minuten. Danach haben sie alle zusammen wie die Weltmeister gefeiert und sich geschworen, nächste Saison in die Verbandsliga aufzusteigen, denn da wollen alle unbedingt hin.“ Glusk selber wird nächste Saison nur noch als Zuschauer dabei sein. „Mit einem schönen Bier in der Hand werde ich dann genau so meckern wie die anderen auch.“

Tore: 1:0 Enis Hodaj (19.), 2:0 Michael Kaiser (27.), 2:1 Daniel Wiechmann (36.), 3:1 Dennis Akkus (41.; FE), 4:1 Enea Dauti (43.), 5:1, 6:1 Martin Iglewski (45., 45+1), 7:1 Özkan Altin (50.), 8:1 Kaiser (53.), 9:1 Ardian Stubbla (57.), 9:2 Dennis Matthiessen (64.), 10:2 Dauti (77.)

Eine kleine Chance bleibt den Schinkelern aber trotz des verpassten direkten Aufstiegs dennoch: Sollten sich über die Aufstiegsrunden der VfB Lübeck für die Regionalliga und der TSV Klausdorf für die SH-Liga qualifizieren, käme der Sieger der Kreisliga-Gruppenzweiten auch noch in die Verbandsliga.

Aufstiegsrunde zVerbandsliga N-O:

RS Kiel – FC Schinkel 31.5 (16 Uhr)
Schinkel – Schwartbuck 3.6. (19 Uhr)
Schwartbuck – RS Kiel 7.6. (16 Uhr)

Gewinnt Schinkel das erste Spiel, werden die Termine der beiden weiteren Partien getauscht.

TuS Rotenhof – Eckernförder SV II 3:0 (0:0)

Es war alles andere als ein Selbstgänger für den neuen Meister, der es seinem Torhüter Stefan Johannsen zu verdanken hatte, dass es torlos in die Kabine ging. „Eckernförde war bärenstark. Die Beine bei meinen Jungs waren doch ganz schön zittrig“, erklärt Rotenhofs Trainer Thomas Gosch. Erst nach dem Treffer von Tobias Skoruppa war die Handbremse gelöst.

Tore: 1:0 Skoruppa (51.), 2:0 Jan-Ole Bruhns (60.), 3:0 Robin Grell (709., FE).

Osdorfer SV – TSV Waabs        6:5 (3:2)

Die Zuschauer bekamen einiges geboten. Auf Grund von Abwehrschwächen auf beiden Seiten, gab es folgerichtig eine Vielzahl von Möglichkeiten und Toren. „Es hätten beide Teams noch mehr Tore schießen können“, sagt OSV-Trainer Jens-Uwe Lorenzen.

Tore: 0:1 Timon Goos (10.), 1:1 Sebastian Möhl (21.), 1:2 Dennis Gloyer (28.), 2:2 Tobias Vossgerau (29.), 3:2, 4:2 Dennis Czarnecki (29., 33.), 4:3 Gloyer (60.), 4:4 Christian Kademann (66.), 5:4 Kai Kober (67.), 6:4 Andre Hoffmann (76., ET), 6:5 Kademann (84.).


TSV Borgstedt – TSV Lütjenwestedt   9:0 (3:0)

Warum nicht früher so ein Auftritt, werden sich sicher viele der staunenden Borgstedter Zuschauer gefragt haben. Im Duell der beiden Absteiger gab es einen deutlichen Sieger. „Das ist eigentlich ein trauriger Rekord für einen Absteiger“, meint Borgstedts Torben Bahr. „Hätten wir vorher mal so eine Leistung gezeigt wäre wohl einiges mehr möglich gewesen.“

Tore: 1:0, 2:0 Benjamin Seebauer (30., 33.), 3:0 Michael Schmidt (38.), 4:0 Thorsten Deinitz (57.), 5:0 Schmidt (59.), 6:0 Lukas Schwark (67.), 7:0, 8:0 Leon Leichner (75., 78.), 9:0 Sebastian Kaminski (87.).



Osterrönfelder TSV II – TuS Jevenstedt     1:6 (1:2)

Es ging um nichts mehr, dennoch hatte der TuS Jevenstedt noch ein Ziel vor Augen: Die 100-Tore-Marke zu knacken. In der 66. Minute war es dann so weit mit dem umjubelten 1:4. Allerdings sah es bis zur Halbzeit noch gar nicht danach aus, als würde es wieder mal ein Schützenfest für die Jevenstedter werden. „Kurz nach der Pause hatten wir das 2:2 auf dem Fuß. Vielleicht wäre dann ein Punkt drin gewesen“, weiß OTSV-Co-Trainer Stefan Peretzke.

Tore: 0:1 Piet Gömpel (16.), 1:1 Kevin Czaja (29.), 1:2 Timo Klug (42.), 1:3 Tom Wicker (55.), 1:4 Thore Neben (66.), 1:5, 1:6 Mirko Mrosek (78., 79.)


VfR Eckernförde – TSV Vineta Audorf  1:0 (0:0)

Beide Teams hatten in der Rückrunde einen deutlichen Aufwärtstrend zu verzeichnen. Entsprechend voller Selbstvertrauen gingen sie auch in die Partie. Bis zum Ende blieb es spannend. Das Tor des Tages erzielte Benjamin Schmidtke kurz vorm Ende der Begegnung für die Hausherren.

Tor: 1:0 Schmidtke (88.)


TuS Bargstedt – TSV Karby        7:1 (2:0)

Lange Zeit gestaltete sich die Partie zumindest vom Ergebnis her noch relativ ausgeglichen. Erst kurz nach der Halbzeit fiel mit dem 3:0 die Vorentscheidung. Spieler des Spiels war Erik Hass, der gleich drei Tore zum Sieg beisteuerte.

Tore: 1:0 Thiess Michaelis (17.), 2:0 Florian Engbrecht (45.), 3:0 Hass (46.), 4:0 Mathis Döring (49.), 5:0 Hass (82.), 5:1 Max Gülzner (83.), 6:1 Hass (89.), 7:1 Engbrecht (90.).



Osterbyer SV – SG Felde/Stampe    3:0 (2:0)

Durch diesen Sieg beendete der Osterbyer SV die Saison auf dem vierten Tabellenplatz. „Damit müssen wir hoch zufrieden sein. Gerade wenn man sieht, wo wir in der Vorsaison gelandet sind“, spricht OSV-Coach Nico Stocks den Klassenerhalt in letzter Sekunde an. Das gute Kreisligaspiel gestaltete sich lange Zeit ausgeglichen, wobei die Heimelf mehr Chancen zu verzeichnen hatte und deswegen mit einer verdienten 2:0-Führung in die Pause ging. Das 3:0 durch Lennard Plaga brachte die Entscheidung. „Beide Teams sind, wie es von den Trainern gefordert wurde, vorsichtig in die Zweikämpfe gegangen. Das wichtigste war, dass sich keiner verletzt hat“, so Stocks.

Tore: 1:0, 2:0 Lasse Retza (15., 29.), 3:0 Plaga (80.).




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