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Fussball-Kreisliga : Schinkels Stolper-Start bei der SG

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Fußball-Kreisliga Rendsburg-Eckernförde muss sich der Titelfavorit nach 2:0-Führung noch mit einem 2:2 beim Aufsteiger SG BSV/EMTV begnügen. FC-Trainer Dubau schonungslos: „Wenn man zehn Messis hat und kein Team, wird man auch nicht Meister!“

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erstellt am 11.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Barkelsby | Schinkels Trainer Lars Dubau hatte es schon vor der Saison geahnt, dass alle Teams gegen seine Elf, die als großer Titelfavorit ins Rennen geht, top motiviert sind. Dem Aufsteiger aus Barkelsby reichte dabei keine herausragende Leistung, um noch nicht eingespielte Schinkeler einen Punkt abzuluchsen. Gut in die Saison gestartet sind dagegen der Osterbyer SV, der sich gegen das als Topteam gehandelte Vineta Audorf durchsetzte, sowie der Aufsteiger aus Fleckeby, der beim 3:0-Auswärtssieg in Osdorf schonungslos offen legte, dass die Osdorfer eine enorm schwere Spielzeit vor sich haben.

TSV Waabs – VfR Eckernförde  1:6 (0:3)

Vor dem Duell hatten wohl viele mit einer ausgeglichenen Partie gerechnet, doch von Anfang an zeichnete sich die Überlegenheit der Eckernförder ab. Bereits nach 24 Minuten sorgte der überragende Niklas Carl mit dem ersten seiner drei Treffer für die Vorentscheidung. Nur kurz nach der Pause war der Gastgeber gleichwertig. „Nach dem 1:3 hatte man das Gefühl es könnte nochmal eng werden. Das postwendende 1:4 war die Entscheidung“, weiß auch VfR- Trainer Arne Witt. „Wir haben gut gespielt, unsere Chancen konsequent genutzt und hinten auch endlich kompakter gestanden.“

Tore: 0:1, 0:2 Mirko Pergul (8., 15.), 0:3 Niklas Carl (24.), 1:3 Jan Ole Jürgensen (52.), 1:4 Carl (54.), 1:5 Lukas Kommorovski (75.), 1:6 Carl (86.)


Büdelsdorfer TSV – SG Felde/Stampe   4:0 (3:0)

Als klarer Favorit ist der Verbandsliga-Absteiger in die Partie gegen die neu formierte SG gegangen und wurde dem zu jeder Zeit gerecht. „Es war sehr schwer, sich auf diesen Gegner vorzubereiten. Dafür haben wir das aber gut gemacht“, gibt sich BTSV-Coach Adrian Königsmann zufrieden. „Wir haben gewonnen ohne zu glänzen“, sagt Königsmann.

Tore: 1:0 Niklas Knutzen (14.), 2:0 Niels Wiese (37.), 3:0, 4:0 Marvin Jessen (39., 89.).

SG BSV/EMTV – 1. FC Schinkel     2:2 (0:2)

„Anspruch und Wirklichkeit liegen bei uns so weit auseinander wie Nord- und Südpol“, sagt Schinkels Trainer Lars Dubau sichtlich gefrustet aufgrund der schlechten zweiten Halbzeit seiner Mannschaft. Für viele als haushoher Favorit in die Saison gegangen, zeichnete sich ab, dass aus den guten Einzelspielern noch keine Mannschaft zusammen gewachsen ist. „Wenn man zehn Messis hat und kein Team, wird man auch nicht Meister“, weiß Dubau. Zu Beginn der Partie waren die Gäste noch überlegen und gingen verdient mit 2:0 in Führung. Mit zunehmender Spieldauer wurde der Gastgeber aber stärker und bewies eindeutige Kreisligaqualität. Am Ende wäre auch ein Sieg für die SG durchaus verdient gewesen. „Es hätte auch 7:2 gegen uns ausgehen können“, gibt Dubau zu.

Tore: 0:1 Dennis Akkus (15.), 0:2 Martin Iglewski (26.), 1:2 Frank Moor (85., FE), 2:2 Mathis Ehrens (90.).

Rote Karte: Iglewski (nach Spielende, Beleidigung, FC).


Eckernförder SV II – Bor. 93 Rendsburg  2:2 (2:0)

Einen Traumstart erwischte der Gastgeber und ging bereits nach sechs Minuten mit 2:0 in Führung. Auch in der Folgezeit war die ESV-Reserve klar überlegen, verpasste es aber, weitere Tore nachzulegen. „Zur Halbzeit hätte die Partie eigentlich entschieden sein müssen“, weiß auch Borussias Ligaobmann Kai Nacken-Hoffmann. Doch nach dem Wiederanpfiff kippte das Spiel in eine andere Richtung und die Rendsburger kamen noch zum verdienten Ausgleich. „Nach der Pause hatte der ESV das Spiel im Kopf wohl schon gewonnen und das Spielen nahezu eingestellt“, sagt Nacken-Hoffmann.

 

Tore: 1:0 Henrik Stöterau (3.), 2:0 Jan Zimmer (6., FE), 2:1 Dennis Matthiessen (60.), 2:2 Emre Kaya (68.).

TuS Bargstedt – Wittenseer SV    8:2 (5:2)

Während für Bargstedt die Saison kaum besser beginnen konnte, musste Wittensee eingestehen, dass der TuS wohl eine Nummer zu groß war. Zwar ging der Aufsteiger früh in Führung und hatte sogar noch die Chance auf 2:0 zu erhöhen, doch anschließend zeigte sich die große Überlegenheit des Gastgebers. „Gerade in der Offensive hatten wir viel mehr Durchschlagskraft. Wittensee wurde höchstens mal nach Standards gefährlich“, sagt TuS-Trainer Frank Wolter und blickt schon auf das nächste Spiel. „Gegen Karby am Mittwoch müssen wir noch kompakter stehen und mindestens einen Gang höher schalten“.

Tore: 0:1 Pascal Diedrichsen (5.), 1:1 Markus Wieben (11.), 2:1 Sascha Delfs (25.), 3:1, 4:1 Markus Wieben (24., 30.), 4:2 Florian Schäfe (38.), 5:2 Florian Engbrecht (44.), 6:2 Jan Streubichen (50.), 7:2 Engbrecht (61.), 8:2 Mathis Döring (78.)


TuS Jevenstedt – TSV Karby       3:1 (2:0)

Trotz Überlegenheit und drei wichtigen Punkten war TuS-Trainer Michael Rohwedder nicht vollends zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Wir können das besser und müssen uns in den nächsten Spielen steigern. Das war eines unserer schwächeren Spiele.“ Doch von Karby kam gerade in der Offensive zu wenig nach vorne. Bitter für den Gastgeber war der Ausfall von Andre Paulsen, der mit Verdacht auf Schien- und Wadenbeinbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Tore: 1:0 Paulsen (33.), 2:0 Henrik Lassen (42.), 2:1 Tim Pommerening (82.), 3:1 Timo Klug (90.)


Osterbyer SV – TSV Vineta Audorf  2:0 (1:0)

„Der Sieg war für mich überraschend. Ich hatte Audorf stärker erwartet“, sagt OSV-Betreuer Wolfgang Fleck. Von Anfang an waren die Osterbyer überlegen und zeigten, warum sie in der Vorsaison lange um den Aufstieg mitgespielt haben. Gerade in der ersten Hälfte und am Ende der Partie waren die Gastgeber klar überlegen und gewannen das Spiel durch zwei Tore von Lasse Retza hochverdient. Doch die Verletzungen von Willi Mogel, Lennard Plaga und Ole Wessels, die alle länger auszufallen drohen, trüben die Stimmung im OSV-Lager. „Das ist natürlich ein bitterer Beigeschmack, bei dem wir hoffen, dass es nicht noch bitterer wird“.

Tore: 1:0, 2:0 Lasse Retza (19., 86.)


Osdorfer SV – SV Fleckeby      0:3 (0:2)

Für beide Teams wird es in dieser Saison wohl nur ein Ziel geben, die Klasse zu halten. Deswegen war das Spiel für beide auch ein wichtiger Gradmesser, in dem der Aufsteiger aus Fleckeby am Ende als glücklicher Sieger vom Platz ging. Aber auch der OSV hatte mehrere Möglichkeiten, das Spiel knapper zu gestalten. „Uns fehlte heute einfach das Glück“, weiß Osdorfs Trainer Jens-Uwe Lorenzen. „Gerade in der zweiten Hälfte haben wir es verpasst, nochmal ranzukommen. Das Chancenverhältnis fiel am Ende klar zu unseren Gunsten aus“.

Tore: 0:1 Jens Matthiesen (17.), 0:2, 0:3 Mark Lüdecke (25., 60.).


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