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Fussball-Kreisliga : Schinkel stürmt mit Wind im Rücken zum Topspiel-Sieg

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der 1. FC Schinkel schlug den ESV II im Spitzenspiel und machte Boden auf den Spitzenreiter gut. Der Wind spielte auf mehreren Plätzen eine entscheidende Rolle.

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erstellt am 28.Okt.2013 | 06:00 Uhr

Der ESV II verpasste es in der Fußball-Kreisliga, sich vom Mitkonkurrenten Schinkel abzusetzen und ging nach einer 2:0-Führung noch mit 2:6 unter. Der böige Wind sowie mehrere Torwartfehler brachten den ESV in der zweiten Halbzeit auf die Verliererstraße. Der TSV Waabs erlebte gegen Jevenstedt ein 0:9-Debakel und muss sich von allen Ambitionen in Richtung Spitzengruppe verabschieden.

SG Felde/Stampe – TuS Bargstedt         1:0 (1:0)

Auch nach dem Sieg über Bargstedt wollte SG-Trainer Oliver Bock nichts vom Wort „Aufstieg“ hören. „Das ist noch zu früh in der Saison. Nach der Winterpause werden wir resümieren und gucken, ob wir unser Saisonziel ändern können.“ Gerade in der ersten Hälfte zeigte die Heimmannschaft wozu sie in der Lage ist, und dominierte die Partie über weite Strecken. Auch die Führung in der 25. Minute ging in Ordnung. Nach der Halbzeit kamen die Gäste besser in die Begegnung und gestalteten das Spiel offener. Nach dem Platzverweis gegen Feldes Andreas Gabriel hatte Bargstedt Feldvorteile, allerdings ohne sich nennenswerte Chancen zu erspielen. „Ein Lob an meine Abwehrreihe, die heute ein hervorragendes Spiel abgeliefert hat und gegen einen starken Gegner kaum was zuließ“, freut sich Bock.

Tore: 1:0 Eric Henack (25.)
Gelb-Rote Karte: Gabriel (57., wdh. Foul, SG).


TSV Vineta Audorf – Osterrönfelder TSV II    5:1 (3:1)

„Das war eine ganz schlechte Leistung von uns“, sagt nicht etwa der OTSV II-Coach, sondern Audorfs Norman Bock nach dem 5:1-Heimerfolg seiner Mannschaft. Trotzdem war der Sieg für die Platzherren nie gefährdet. Die Vineten erspielten sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Sieg noch deutlicher zu gestalten. „Gleich mehrfach stand uns das Aluminium im Weg“, weiß Bock und fügt hinzu: „Von Außen sah es so aus, als wenn meine Mannschaft nur das nötigste macht.“

Tore: 1:0, 2:0 Ayendi Perez (14., 15., FE), 2:1 Florian Medewitz (39.), 3:1 Tim Kluck (40.), 4:1 Perez (61.), 5:1 Mirko Sienknecht (88.)
Gelb-Rote Karte: Christoph Bellgardt (86., wdh. Foul, Audorf).


Osterbyer SV – TuS Rotenhof         1:2 (1:1)

Trotz einer engagierten Leistung steht die Mannschaft von OSV-Trainer Nico Stocks mit leeren Händen dar und muss aufpassen nicht weiter durchgereicht zu werden. Gerade Helge Jess im Osterbyer Tor war es zu verdanken, dass die Rotenhofer nicht früh in Führung gingen. „Er hat uns das eine oder andere Mal gerettet“, weiß Stocks. Trotz der frühen TuS-Führung und der Überlegenheit kamen die Gastgeber noch zum Ausgleich vor der Halbzeit. „Der Sieg war auf jeden Fall verdient. Auch wenn es natürlich glücklich ist, wenn man in der letzten Minute gewinnt“, gibt sich Stocks fair. „Mit Glück hätten wir da einen Punkt mitgenommen. Dieses müssen wir uns aber auch erst mal wieder erarbeiten“.

Tore: 0:1 Lennard Hamann (7., ET), 1:1 Lasse Retza (43.), 1:2 Alexander Ermeling (89.)


TuS Jevenstedt – TSV Waabs            9:0 (4:0)

Einen Einstand nach Maß erwischte der neue Jevenstedter Trainer Michael Rohwedder. Von Anfang an zeigten die Gastgeber ihr Können gegen ganz schwache und ersatzgeschwächte Gäste. Bereits zur Halbzeit war das Spiel beim 4:0 entschieden. Waabs stemmte sich auch in der zweiten Hälfte nicht gegen das drohende und eintretende Debakel. „Für mich ist das natürlich ein Traumeinstand. Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftreten meiner Mannschaft, muss aber auch sagen, dass es uns heute sehr leicht gemacht wurde. So schwach habe ich Waabs wirklich noch nie gesehen“, gibt Rohwedder zu, der auch noch lobende Worte für seine Mannschaft über hatte: „Wir haben wie aus einem Guss gespielt und waren hinten sehr diszipliniert.“

Tore: 1:0 Mirko Mrosek (25.), 2:0 Timo Klug (30.), 3:0 Henrik Lassen (44.), 4:0 Marten Schlüter (47., FE), 5:0 Klug (55.), 6:0 Mrosek (65.), 7:0 Piet Gömpel (75.), 8:0 Thore Neben (82.), 9:0 Mrosek (90.).


TSV GH Lütjenwestedt – Osdorfer SV           3:5 (2:4)

Einen befreienden Sieg erzielte der Osdorfer SV gegen Lütjenwestedt. Beide Teams traten überraschend offensiv auf, sodass sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten entwickelte. „In der ersten Halbzeit hätten wir noch mehr Tore schießen können, um das Spiel schon früh zu entscheiden“, weiß OSV-Coach Jens-Uwe Lorenzen. Beide Teams offenbarten aber defensiv große Schwächen. „Hinten war das Spiel von Nervosität geprägt“, so Lorenzen, der jetzt wieder entspannter auf die Tabelle blicken kann.

Tore: 0:1 Jan Zimmer (8.), 0:2 Dennis Czarnecki (12.), 1:2 Lasse Eichert (22.), 1:3 Zimmer (26.), 2:3 Pjotr Nottelmann (28.), 2:4 Nico Dreilich (41.), 2:5 Czarnecki (55.), 3:5 Benjamin Wildberger (66.)


Borussia 93 Rendsburg – TSV Borgstedt         4:1 (1:0)

„Wir hätten die in der ersten Halbzeit eigentlich abschießen müssen“, so 93- Obmann Kai-Nacken Hoffmann. Trotz der überlegenden Vorstellung, mit vielen Torchancen auf Seiten der Gastgeber, mussten sie sich mit einem 1:0 zufrieden geben. Direkt nach dem Wiederanpfiff kam dann die Quittung für die vergebenen Großchancen, als Nico Thöming zum 1:1 ausglich. Doch davon ließ sich 93 nicht schocken und gewann am Ende mit 4:1. „Es hätte am Ende auch 7:3 ausgehen können“, sagt Nacken-Hoffmann.

Tore: 1:0 Stefan Theden (16.), 1:1 Thöming (46.), 2:1 Daniel Hilmers (53.), 3:1 Robin Grell (61.), 4:1 Matthias Homrich (85.).


VfR Eckernförde – TSV Karby            1:1 (1:0)

Trotz einer starken ersten Halbzeit der Mannschaft von Neu-Trainer Arne Witt, kamen die Gastgeber nicht über ein 1:1 hinaus. „Vor dem Halbzeitpfiff haben wir mit dem Wind im Rücken das Spiel klar dominiert und hätten durchaus höher führen müssen“, so VfR-Coach Witt. Auch in der zweiten Hälfte war die Heimmannschaft überlegen, spielte aber nicht so dominant wie zuvor, sodass die Gäste zum glücklichen Ausgleichstreffer kamen. „Das waren zwei verschenkte Punkte für uns. Im nächsten Spiel wollen wir jetzt an die erste Halbzeit anknüpfen“, sagt Witt, der möglichst schnell den Anschluss ans Mittelfeld herstellen will.

Tore: 1:0 Kim-Patrick Asseln (6.), 1:1 Tobias Peitz (75.).


Eckernförder SV II – 1. FC Schinkel         2:6 (2:0)

„Ohne den Wind wäre da wohl mehr drin gewesen“, glaubt ESV-Coach Töns Dohrn. „Die Seitenwahl hat heute leider das Spiel entschieden.“ In der ersten Halbzeit nutzten die Eckernförder die Windvorteile aus und gingen verdient mit 2:0 in Führung. Doch nach dem Wiederanpfiff nahm der Wind, und dadurch auch die Gäste, noch zusätzlich an Fahrt auf. Die Heimmannschaft kam gar nicht mehr aus der eigenen Hälfte. „Die haben uns am eigenen Strafraum belagert und der Ball kam immer wieder wie ein Bumerang zurück. Nach dem 2:3 hatten wir aber trotzdem einige gute Chancen das Spiel noch enger zu gestalten. Da müssen wir das Tor einfach machen“, trauert Dohrn den vergebenen Chancen hinterher. „Allerdings will ich die Leistung von Schinkel gar nicht schmälern, die haben in der zweiten Halbzeit wirklich eine gute Partie abgeliefert.“


Tore: 1:0, 2:0 Jenrik Christensen (13., 34.), 2:1 Mihal Salagean (50.), 2:2 Baris Bayazit (54.), 2:3, 2:4 Malte Sawkulycz (67., 85.), 2:5 Erkan Yüksel (86.), 2:6 Astrit Meshekrani (90.).

Gelb-Rote Karte: Kevin Mohr (86., Foul/Meckern, ESV II.

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