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FUSSBALL-Kreisliga : Schinkel fordert den BTSV heraus

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Fußball-Kreisliga Rendsburg-Eckernförde ist der Tabellendritter 1. FC Schinkel zu Gast beim Tabellenführer Büdelsdorfer TSV. Dicke Luft herrscht beim SV Fleckeby vor dem Heimspiel gegen den TSV Karby.

Eckernförde | Der 7. Spieltag in der Fußball-Kreisliga steht ganz im Zeichen des Spitzenspiels zwischen Tabellenführer Büdelsdorfer TSV und dem drei Punkte zurück lauernden Verfolger 1. FC Schinkel. Nach drei Niederlagen in Serie ist beim Aufsteiger SV Fleckeby dicke Luft. Trainer Francois Cassini kündigt personelle Änderungen an.

SG Felde/Stampe – Wittenseer SV      Sbd., 15 Uhr

Der erste Saisonsieg gegen Fleckeby hat den Wittenseern reichlich Aufschwung gegeben. „Die Stimmung am Sonntag war schon ausgelassen. Diese Euphorie wollen wir nun auch versuchen, mit nach Felde zu nehmen“, sagt WSV-Coach Peter Thede. Beim Training waren auch die angeschlagenen Spieler mit dabei, was den Zusammenhalt des Teams verdeutlicht. In der Woche hat Thede den Schwerpunkt auf Torabschlüsse und 1:1-Situationen im Spiel gegen den gegnerischen Torwart gelegt. „Da hatten wir gegen Fleckeby doch einige Probleme“, sagt Thede. Pascal Reimers droht beruflich auszufallen.

Büdelsdorfer TSV – 1. FC Schinkel      Sbd., 16 Uhr

„Ich finde, das passt einfach nicht in die Kreisliga“, sagt Büdelsdorfs Trainer Adrian Königsmann über das Konzept des 1. FC Schinkel, mit höherklassigen Spielern zum Erfolg zu kommen. Kritische Worte, die der FC mittlerweile nur zu gut kennt. „Wir freuen uns auf jeden Fall auf das Spiel in Büdelsdorf“, sagt Schinkels Offensivspieler Michael Kaiser. Er hat vor dem Topspiel eine gute Stimmung in seiner Mannschaft ausgemacht. „Das unschöne Durcheinander zuletzt hat uns nur noch enger zusammen geschweißt.“ Auch das 5:0 gegen Waabs zeugt davon, dass der FC auch nach den neun Abgängen weiterhin eine starke Mannschaft hat. Da alle Spieler dabei sind, ist Kaiser guter Dinge: „Büdelsdorf ist der Titelfavorit, aber wir müssen uns vor niemandem verstecken und haben mit dem Sieg gegen Waabs das richtige Zeichen gesetzt.“

SG BSV/EMTV – TuS Bargstedt       So., 15 Uhr

Nach dem jüngsten kleinen Tief geht es für die SG wieder darum, Punkte einzufahren. „Das wird gegen Bargstedt natürlich schwer. Aber eigentlich habe ich solche Spiele lieber, in den keiner was von uns erwartet und wir nur positiv überraschen können“, sagt SG-Trainer Stefan Truelsen. „Es ist klar, dass wir uns steigern müssen. Zuletzt haben wir uns zu viele individuelle Fehler erlaubt. Das passiert halt, wenn unsere Schlüsselpositionen nicht optimal besetzt sind.“ Mirco Marten unterzog sich gestern einem MRT. Truelsen hofft jedoch darauf, wieder auf Kevin Höppel und Thomas Fröhlinger zurückgreifen zu können.

Eckernförder SV II – TuS Jevenstedt      So., 15 Uhr

„Jevenstedt war in der vergangenen Saison unser spielstärkster Gegner, obwohl wir beide Spiele gewinnen konnten“, sagt ESV II-Coach Töns Dohrn. „Gegen diese Mannschaft dürfen wir uns keine Verschnaufpause leisten. Das würde der TuS sofort bestrafen. Ich wünsche mir, dass die Mannschaft mit der gleichen Anspannung und Aggressivität in die Partie geht wie gegen Schinkel.“ Wie es nicht gehen kann haben die Eckernförder zuletzt in Osterby erfahren müssen, wo sie erst in Unterzahl aufwachten und das Spiel gerade noch wenden konnten. „Ich hoffe, dass die Jungs jetzt begriffen haben, wie es geht“, sagt Dohrn, der den Gegner als heißen Titelkandidaten sieht.

VfR Eckernförde – Borussia 93 Rendsburg So., 15 Uhr

Hätte der VfR seine letzte Partie gegen Barkelsby verloren, wäre die Sieg-Remis-Niederlage-Serie weiter fortgeführt worden. „Doch das war nicht unser Ziel. Gut, dass wir sie in der richtigen Form unterbrechen konnten“, sagt VfR-Coach Arne Witt, der die nächsten beiden Wochen allerdings seiner Mannschaft wegen Urlaub nicht helfen kann und von Peter Schaly vertreten wird. „Wir brauchen aber auch ein Punktepolster, da die richtig schweren Gegner erst noch kommen“, weiß Witt. Dabei kann er sich auf seinen Angriff verlassen. Mit 21 Toren zählt der VfR hinter dem Führungs-Duo zum drittgefährlichsten Team der Liga.

SV Fleckeby – TSV Karby         So., 15 Uhr

Nach dem erfolgreichen Saisonstart ist die Stimmung beim Aufsteiger nach drei Niederlagen in Folge – dabei kassierte der SVF 14 Gegentore – gekippt. „Was wir uns in Wittensee geleistet haben war eine Frechheit“, schimpft ein immer noch wütender SV-Trainer Francois Cassini. Er kündigt Konsequenzen an: „Drei oder vier Spieler werden nicht in der Startelf stehen. Es gibt jetzt ein Zeichen von uns Trainern. Ich bin gespannt, wie die Mannschaft reagiert.“ Cassini ist vor allem deshalb so angefressen und enttäuscht, weil sein Team zuletzt wieder durch unnötige Undiszipliniertheiten auffiel. So werden gegen Karby auch Bassem Bouslama und Dennis Neumann gesperrt fehlen. Für Karby könnte es eine gute Chance sein, nach dem Derbysieg über Waabs nun gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf die nächsten Punkte einzufahren.

Osdorfer SV – TSV Vineta Audorf    So., 15 Uhr
„Wir sind bombastisch gestartet“, scheut Osdorfs Trainer Jens-Uwe Lorenzen auch keine Superlative. Sein Team hatte zum Saisonstart fast ausschließlich Mannschaften zum Gegner, die ebenfalls gegen den Abstieg spielen. „Und da haben wir mit unseren 13 Punkten fast das Optimum rausgeholt“, weiß Lorenzen. Nun kommt mit Audorf ein anderes Kaliber. Zwar sind die Vineten schlecht aus den Startlöchern gekommen, doch Lorenzen meint: „Die werden am Ende trotzdem weit oben stehen.“ Sein Ziel ist es, die Audorfer in der Defensive zu beschäftigen. Im Tor wird wieder Justin Sörensen stehen, da sich Stammkeeper Patrick Jess den kleinen Finger gebrochen hat, und erst im Dezember wieder bereit steht.
TSV Waabs – Osterbyer SV        So., 17 Uhr

Ernüchterung beim Osterbyer SV. Trainer Nico Stocks wird auch in Waabs auf 13 Spieler verzichten müssen. Zudem stellte sich heraus, dass „Kampfschwein“ Willi Mogel nicht nur einen Meniskus- sondern auch noch einen Kreuzbandriss erlitten hat. „Die Stimmung im Team ist noch ganz gut“, sagt Stocks, doch ihm selber mache die Situation keinen Spaß. „Die Ergebnisse sind nicht da – das ist unbefriedigend.“ So ergeht es nach drei Pleiten in Serie aber auch dem heimischen TSV. Trainer Matthias Daniel muss auf Hendrik Schmidt, Jan Zapfe und Marcel Pommerening verzichten. „Bei uns hat das Selbstvertrauen wieder gelitten. Wir haben fast vor jedem Gegner Angst“, sagt Daniel. Er hofft, dass seine Schützlinge sich mit einem Sieg gegen ebenfalls angeschlagene Osterbyer wieder Selbstbewusstsein zurückholen.

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