zur Navigation springen

BLITZMARATHON : Schiffbrücke: Ein Drittel der Fahrer ist zu schnell

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Auch die Eckernförder Polizei beteiligte sich am Donnerstag an der bundesweiten Aktion. 10 Verwarnungen wurden in der Schiffbrücke, 13 Verwarnungen und 4 Anzeigen in der Preußerstraße ausgesprochen.

shz.de von
erstellt am 22.Apr.2016 | 05:56 Uhr

Der weiße Sprinter ist eindeutig zu schnell unterwegs an der Schiffbrücke, wo nur 6 bis 8 km/h (Schrittgeschwindigkeit) erlaubt sind – das erkennen die beiden Polizeibeamten Stefan Neumeister (57) und Bernd Petersen (55) mit dem bloßen Auge. Mit dem Laveg-Laser-Verkehrsgeschwindigkeitsmessgerät misst der 55-jährige Polizeihauptmeister, wie schnell der Fahrer wirklich unterwegs ist. Er ist noch 100 Meter von den Beamten im Zivilfahrzeug entfernt, als Petersen die Geschwindigkeit von 25 km/h feststellt. Abzüglich der 3 km/h Toleranz ermittelt das Gerät den vorwerfbaren Wert von 22 km/h. Beim gestrigen bundesweiten Blitzmarathon wurde auch in Eckernförde geblitzt. An der Schiffbrücke ist der Sprinterfahrer mit 22 km/h der schnellste gewesen.

Von 13.30 bis 14.45 Uhr waren die Beamten der Riesebyer Polizeistation im Zivilfahrzeug an der Schiffbrücke Einsatz. Ihnen zur Seite standen drei Beamte der Eckernförder Polizei, die zu schnelle Fahrer an die Seite winkten. Die meisten Fahrer reagierten verständnisvoll, so der Polizeihauptmeister Manfred Lohmann. „Die Leute akzeptieren das. Es kommt drauf an, wie wir Ihnen das sagen“, so der 58-Jährige. Die Beamten sind auch zu einem Gespräch bereit. So bei dem Motorradfahrer, der glaubt, mit 30 km/h gemessen worden zu sein und das bestreitet. Eine Nachfrage im Zivilfahrzeug ergibt, dass er tatsächlich mit 20 km/h gemessen worden ist und der vorwerfbare Wert 17 km/h beträgt – damit gibt sich der Motorradfahrer zufrieden. Auffällig bei der Messung in der Schiffbrücke: Kein einziger Verwarnter stammt außerhalb von Schleswig-Holstein, viele sind Eckernförder.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen