Perfekte bedingungen : SCE: Auftakt der Segelsaison mit 40 Yachten

Auch vom Ufer schön anzusehen: die Armada von mehr als 40 Yachten.
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Auch vom Ufer schön anzusehen: die Armada von mehr als 40 Yachten.

Schiffstaufe und Ansegeln des SCE mit über 40 Yachten / Suche nach einem Vorsitzenden geht weiter

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04. Mai 2015, 06:20 Uhr

Fast wolkenloser Himmel, Sonne und moderater Wind aus West: Auch in diesem Jahr meinte es der Wettergott mit den SCE-Seglern gut, als sich diese zum obligatorischen „Ansegeln“ zunächst unter dem Flaggenmast auf dem Clubgelände trafen. Bevor es jedoch zum offiziellen Teil ging, bildete den Auftakt der maritime Flohmarkt, bei dem so manches Schätzchen seinen Besitzer wechselte. UKW-Funkgeräte, GPS-Navigatoren oder einfach nur die ein oder andere Leine oder Fender – das Angebot war groß und wurde genutzt.

Nur kurz waren die Worte, die der zweite Vorsitzende Josef Bolthausen an die zahlrei-chen Anwesenden richtete. Mit einem Blick auf die vergangene Generalversammlung stellte er die neugewählten Obleute Jan-Michael Otto für Hafen und Anlagen, Cord Brandt verantwortlich für Wettfahrten und Schulungsobmann Lutz Müller-Thomsen vor. Auch wenn damit die wichtigen Arbeitsposten im SCE -Vorstand besetzt sind, die Stelle des ersten Vorsitzenden ist vakant. „Ich betone an dieser Stelle, dass ich 2. Vorsitzender bleiben werde“, so Bolthausen, der damit alle Spekulationen, dass er die Nachfolge des zurückgetretenen Heinz Paasch antritt, dementierte.

Auch SCE-Kommodore Klaus Buß appellierte an die Versammlung, Gespräche zur Findung eines Vorsitzenden zu führen. Er bedankte sich bei dieser Gelegenheit noch einmal bei Jugendwartin Marie-Ivonne Otisi-Schaarschmidt für die gelungene Präsentation der Jugendabteilung anlässlich der Generalversammlung: „Ich hoffe, dass damit die Jugendabteilung in vielen Köpfen des Vereins endlich einen höheren Stellenwert erhält“.

Freudig dürfte dieser Tag auch für die Jugendabteilung gewesen sein, standen doch zwei neue 420er Jollen zur Taufe bereit. „Ich taufe dich auf den Namen Eichhase“, waren dann die Worte von Jugendseglerin Lena Toetz, die ebenso wie Frederik von Waldow beim „Eechkoter“ mit erstem Nass das Boot benetzte. Dank einer großzügigen Spende, Clubmitglied Uwe Herrmann hat jeweils die Hälften beider Boote aus Überzeugung für gute Jugendarbeit gespendet, verjüngt sich damit der in die Tage gekommene Jugendbootsbestand erheblich.

Nachdem der Clubstander mit offizieller Saisoneröffnung am Flaggemast wehte, wurden wie schon in den vergangenen Jahren, auch erwachsene und jugendliche Nichtbootsbesitzer eingeladen, auf einem der rund 45 Yachten „anzuheuern“ und bei besten Bedingungen mit anzusegeln.

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