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Eckernförder Zeitung

22. Oktober 2017 | 01:42 Uhr

TanzZeit : Salsa-Tanzzeit mit Meeresblick

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Viele Paare haben das laue Sommerwetter genutzt, um bei der TanzZeit in den Sonnenuntergang zu schwofen. Diesmal wurde es leidenschaftlich bei Salsa-Klängen auf der Terrasse des alten Bootshauses.

Eckernförde | „Denken Sie an Karibik, denken Sie an Urlaub und denken Sie ans Tanzen“ – die Worte von Tanzlehrer Mathias Musch machten Lust aufs Mitmachen. Und wer von Salsa nur den Namen kannte, hatte am Freitagabend im Rahmen der städtischen Veranstaltungsreihe „Tanzzeit“ auf der Terrasse der Galerie Nemo direkt an der Strandpromenade auch Gelegenheit, zu Beginn die erforderlichen Schritte zu lernen.

Laue Temperaturen, leichter Wind von See, die Bedingungen für „Salsa am Strand“ waren perfekt. Und das zog. Die Fläche vor dem Reetdachhaus war zeitweise so voll, dass die Salsa-Paare kurzerhand auf der Strandpromenade tanzten und sich zu den temperamentvollen Klängen bewegten und auch den einen oder anderen Passanten zum Mittanzen animierten. Zum vierten Mal gastierte die von Kulturbeauftragten Andrea Stephan initiierte Veranstaltungsreihe TanzZeit vor dem alten Bootshaus und freut sich stetig steigender Beliebtheit. Mal eben eine Runde mittanzen – kein Problem. Der Funke der lockeren Atmosphäre sprang schnell über. „Es ist schön, was Eckernförde da auf die Beine stellt“, sagt Anja Metzger aus Eckernförde.

Wann geht es zur Seite, wann nach vorn? Die Ansagen des Tanzlehres unterstützten, machten aber auch klar, dass es auf die Führung beim Tanz ankommt. „Nicht zaghaft führen, sondern energisch schubsen wie beim Rasenmähen“, empfahl Musch den männlichen Tanzpartnern. Die südamerikanischen Rhythmen von DJ Daniel taten dann ihr Übriges, um die Tänzer in Bewegung zu halten. „Salsa ist wie Soße, es gibt viele Richtungen, und es ist nicht festgelegt, wie man tanzt“, sagte der Salsa-Experte. Wer sich von den Klängen einfach nur rhythmisch animieren ließ, war auf der richtigen Spur.

Dass es funktionierte, bestätigte Gabriele Neuberger, Studentin aus Greifswald: „Man kann nicht ruhig stehen und zuschauen, die Musik geht in den Kopf und dann schwingt die Hüfte gleich automatisch mit.“ Wie ihr ging es vielen, die eher zufällig vorbeikamen – es war ein ständiges Kommen und Gehen auf der Strandpromenade mit vielen rhythmusbegeisterten Zuschauern, die die Tanzzeit zur Salsa-Party machten.

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