1. Golf-Bundesliga : Sallmann schafft neue Konkurrenzsituation im eigenen Team

Nils Sallmann (li.) fordert von seinen Golfern mehr Egoismus. Die Damen von Trainer Yannick Oelke wollen In Berlin-Wannsee nicht wieder den letzten Platz belegen.
Nils Sallmann (li.) fordert von seinen Golfern mehr Egoismus. Die Damen von Trainer Yannick Oelke wollen In Berlin-Wannsee nicht wieder den letzten Platz belegen.

Nach Platz vier und fünf am 1. Spieltag der Golf-Bundesliga Nord wollen die Altenhofer Teams in Berlin-Wannsee und in Frankfurt am Sonntag besser abschneiden.

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30. Mai 2015, 06:00 Uhr

Der erste Spieltag war zum warm werden und in der Liga anzukommen, doch an diesem Wochenende soll auch die Jagd nach Punkten richtig losgehen. Die Golfer und Golferinnen des GC Altenhof sind in der 1. Bundesliga Nord am Sonntag gefordert. Die Damen um Trainer Yannick Oelke treten am 2. Spieltag auf der Anlage des G&LC Berlin-Wannsee an, zeitgleich schlagen die Herren beim Frankfurter GC ab.

Nach Platz vier (Herren) und fünf (Damen) wollen die Altenhofer nun auch auf dem Scoreboard erstligareife Ergebnisse ins Clubhaus bringen. Der erste Spieltag hat gezeigt, dass es für beide Mannschaften eine schwierige Aufgabe wird, sich gegen die Golf-Elite des Landes zu behaupten. Jedoch blieb auch die Erkenntnis, dass die anderen Teams keineswegs außer Reichweite sind. „Der Abstand fällt in etwa so weit aus, wie wir es vorher erwartet haben“, sagt Damen-Trainer Oelke. Besonders im langen Spiel hatte er die Konkurrenz weiter weg gesehen, doch er stellt fest: „Wir sind an den anderen dran!“ Auch wenn es am ersten Spieltag nur zum letzten Platz reichte, ist Oelke dennoch richtig zuversichtlich in Berlin nicht als Schlusslicht von der Anlage zu gehen: „Ich glaube fest daran, dass wir es schaffen. Die Nervosität bei meinen Spielerinnen hat sich gelegt und alle haben eine richtig gute Mentalität im Training gezeigt.“ Besonders gut in Form sind weiterhin Jutta Alberts und Svenja Versuemer, die ihren Startplatz im Einzel auf jeden Fall sicher haben.

Bei den Herren versucht Headpro Nils Sallmann diesmal etwas komplett Neues. Mit Nicolaj Hansen, Moritz Ackerhans, Moritz Graf zu Rantzau, Justus Jürgensen und Christian Stübinger hat der Coach fünf Spieler fest für die Einzel nominiert. Die freien drei Plätze werden dieses Mal in einem internen Wettspiel ausgelobt. „Jeder soll etwas egoistischer denken“, sagt Sallmann. Er erhofft sich durch die geschaffene Konkurrenzsituation innerhalb der Mannschaft einen Leistungsschub. „Die Idee fanden alle gut“, erklärt der Coach. „Wir dürfen den Anschluss nicht verlieren, deshalb ist es unser vorrangiges Ziel, am Sonntag vor Frankfurt zu landen.“ Für die Herren geht es an jedem Spieltag darum, Platz drei anzupeilen. „Um einen Spieltag sogar zu gewinnen, dafür wäre schon ein Sahnetag notwendig“, sagt Sallmann, der dies seinen Schützlingen aber durchaus zutraut.

Beide Mannschaften starten Sonntag früh morgens auf die Einzelrunden. Im Anschluss folgen die Vierer.

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