Bürgermeister : Runde zwei für Jörg Sibbel

Große Freude nach der Ernennung und Vereidigung: Bürgermeister Jörg Sibbel nimmt die Glückwünsche der Ersten Stadträtin Katharina Heldt (l.) und Bürgervorsteherin Karin Himstedt entgegen.
Große Freude nach der Ernennung und Vereidigung: Bürgermeister Jörg Sibbel nimmt die Glückwünsche der Ersten Stadträtin Katharina Heldt (l.) und Bürgervorsteherin Karin Himstedt entgegen.

Jörg Sibbel ist Mittwochabend in der Ratsversammlung ab 1. Januar 2015 zum zweiten Mal zum Bürgermeister ernannt und vereidigt worden. Die Amtszeit beträgt acht Jahre. Sibbel war im Mai als Einzelkandidat mit knapp 86 Prozent gewählt worden.

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18. Dezember 2014, 06:01 Uhr

Jörg Sibbel ist gestern Abend in der Ratsversammlung nach der erfolgreichen Wahl am 25. Mai für die nächsten acht Jahre als Eckernförder Bürgermeister ernannt und vereidigt worden. Die Erste Stadträtin Katharina Heldt (CDU) verlas die Ernennungsurkunde und Bürgervorsteherin Karin Himstedt (CDU) vereidigte den parteilosen 49-Jährigen.

Jörg Sibbel übt das Bürgermeisteramt seit 2006 aus; damals hatte er sich mit fast 66 Prozent der Stimmen klar gegen die Amtsinhaberin Susanne Jeske-Paasch (SPD) durchgesetzt. In den acht Jahren hat Sibbel den „Vertrauensvorschuss“ der Bürger bestätigt, und ist als von allen Fraktionen unterstützter Einzelkandidat am 25. Mai 2014 mit fast 86-prozentiger Zustimmung wiedergewählt worden. Dieses Votum sei für ihn ein „Vertrauensbeweis“, und dem wolle er in den nächsten acht Jahren Rechnung tragen. Die Amtszeit beginnt am 1. Januar 2015.

Die positive Entwicklung der Stadt in den vergangenen acht Jahren seien „zwar nicht ausschließlich, aber in hohem Maße dein Verdienst“, lobte Bürgervorsteherin Himstedt den Verwaltungschef. Eckernförde habe viel in die Zukunft investiert und verfüge über gesunde Finanzen. „Wesentlicher Baustein“ dieser erfolgreichen Entwicklung sei das gute Miteinander von Politik und Verwaltung, so Himstedt. Sibbels Amtsführung und die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung böten „gute Voraussetzungen für eine gute zweite Amtszeit zum Wohle der Stadt“.

Jörg Sibbel bedankte sich nicht nur für die „netten Worte“, sondern zu allererst bei den Bürgern, die ihm ihr Vertrauen geschenkt haben. Es seien arbeitsreiche acht Jahre mit teilweise schwierigen Entscheidungen gewesen, blickte er zurück. Eckernfördes „besondere Stärke ist das konstruktive Miteinander der ehrenamtlichen Politik und der fachkundigen Verwaltung. Bei zentralen Fragen der Stadtentwicklung herrscht ein Grundkonsens.“ Es sei für ihn ein „großes Glück, in Eckernförde wirken zu dürfen“. Der erfolgreiche Kurs müsse fortgesetzt werden, der Prozess der Stadtentwicklung sei weiterhin dynamisch und das Potential Eckernförde groß. Dieses gelte es auch weiterhin zu fördern und zu entwickeln, erklärte Sibbel.

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