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Kampf gegen Augenkrebs : Ruhfus: Spendentour übertrifft Erwartungen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

40000 Euro sind bei der Benefiz-Radtour von Dietmar Ruhfus für die Kinder-Augen-Krebs-Stiftung zusammengekommen.

Mit 10 000 Euro hat Dietmar Ruhfus gerechnet, „wenn’s gut läuft 15 000“. Der 48-Jährige ist im Juni mit dem Fahrrad zu seiner „Augenlicht-Spenden-Tour“ aufgebrochen (wir berichteten). 1750 Kilometer hat er von Flensburg bis nach Füssen zurückgelegt und dabei überall auf dem Weg für die Kinder-Augen-Krebs-Stiftung geworben. Der Leiter der Sparkassenfiliale in Vogelsang-Grünholz aus Kiel ist durch seinen drei Jahre jüngeren Bruder Thomas aus Eckernförde mit diesem Thema eng verbunden. Er erkrankte und erblindete auf einem Auge. Wäre der Krebs früher erkannt worden, hätte Thomas Ruhfus wohl geheilt werden können. Deshalb wirbt die Kinder-Augen-Krebs-Stiftung für eine verbindliche Vorsorge-Untersuchung bei Kleinkindern.

Nach 55 Tagen hat Dietmar Ruhfus seine Erwartungen weit übertroffen: Als er im August wieder in Eckernförde eintraf, hatte er 32000 Euro an Spendengeldern gesammelt, und es kommen weiterhin Spenden hinzu. „Mittlerweile sind an die 40 000 Euro zusammengekommen“, so Ruhfus.

Den letzten Coup landete die Förde Sparkasse, die eine Spendenaktion im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung ausrief: In einer vorgegebenen Woche sollten die Kollegen das Auto stehen lassen und möglichst viel zu Fuß oder mit dem Rad fahren. Für jeden Kilometer zahlte die Sparkasse 10 Cent. Die Kollegen waren nicht faul und legten über 13 300 Kilometer zurück, was die Förde Sparkasse auf 1750 Euro aufrundete – ganz im Zeichen des 175. Geburtstages der Sparkasse in Eckernförde. Besonders hervorgetan hatten sich die Kollegen des Private Bankings, die es auf 87 Kilometer pro Person in der besagten Woche brachten.

Dietmar Ruhfus bedankte sich und erzählte von anderen Hilfsaktionen während seiner Tour. „Es wird immer gesagt, dass die Werte besonders bei jungen Leuten verloren gehen, aber das stimmt nicht. Oft genügt nur ein kleiner Anstoß.“ Und die Tour geht weiter: Dietmar Ruhfus hat weitere kleinere Aktionen geplant.

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