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Tag der offenen Tür : Ruheraum fertig: Die U 3-Kinder können kommen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Neue Räume in der Schleikindertagesstätte kommen sowohl bei den Kindern und Erziehern als auch bei Eltern und Gemeindevertretern gut an. In Kürze wird eine dritte Gruppe eröffnet.

Rieseby | In den letzten Monaten wurde die bereits in 2012 eröffnete Kindertagesstätte „Schleikinder“ in Rieseby aufwendig umgebaut und am Freitag im Beisein von Bürgermeisters Jens Kolls den Kids offiziell übergeben. Die Architektin Elke Delfs hatte eine gute Vorarbeit geleistet, denn alle nur denkbaren kindlichen Belange wurden umgesetzt.

Derzeit werden in der Kita 44 „Schleikinder“ täglich von den fünf Erzieherinnen einschließlich der Kita-Leiterin Anke Hansen betreut. Die beiden gemischten Gruppen der „Entdecker“ und „Forscher“ der jeweils Drei- bis Sechsjährigen werden aufgrund der starken Nachfrage im neuen Jahr um eine Gruppe und damit ungefähr 20 Kinder erweitert. Erstmals können dann auch acht U  3-Kinder aufgenommen werden. Die tägliche Betreuungszeit wird täglich von zurzeit 15 Uhr auf 17 Uhr erweitert.

Für die U  3-Kinder musste ein eigener Ruheraum eingerichtet werden, denn die Allerkleinsten benötigen noch ihren Mittagsschlaf. Und genau deshalb wurden die Umbaumaßnahmen in den Herbstferien nötig. Aber bereits vor dem Projekt Ruheraum für die Kleinsten war alles erneuert und erweitert worden. Es entstand eine neue, großzügige Garderobe, ein kindgerecht gestalteter Sanitärbereich und bereits vorab eine neue Küchenzeile im Essensraum. Als Besonderheit wurden die Decken der Gruppenräume schallisolierend verkleidet und sorgen somit für eine gedämpfte, ruhige Akustik.

Bürgermeister Jens Kolls zeigte Stolz auf das Geschaffene: „Wir haben aufgrund der starken Nachfrage nach den Kita-Plätzen nochmals weitere Gelder bewilligt, um die Arbeiten für die kleinen Riesebyer perfekt zum Abschluß zu bringen. Schließlich wollen wir erreichen, dass Rieseby für junge Familien attraktiv bleibt oder wird.“ Dass die meisten jungen Eltern sich in der Gemeinde sehr wohl fühlen, war an ihrem großen Interesse festzustellen: viele Familien hatten sich mit netten Aufmerksamkeiten und einem einladenden, im Essensraum aufgebauten Kuchenbüffet erkenntlich gezeigt und nutzten den Nachmittag, um sich mit anderen Eltern bei Kaffee und Selbstgebackenen auszutauschen.

In der Kita, die sich in den Räumlichkeiten der ehemaligen Hauptschule Rieseby befindet, wird nicht nur gespielt oder gebastelt. Die Leiterin Anke Hansen erläuterte, dass „auch die 15 Vorschulkinder zweimal pro Woche einen speziellen Vorschulunterricht und damit die entsprechende Vorbereitung für ihre Einschulung im nächsten Jahr erhalten.“ Die altersmäßig gemischten beiden Regelgruppen ermöglichten, dass sich die Kleineren von den Älteren vieles abschauten, sei es beim Basteln oder beim Abräumen des Geschirrs nach dem Essen, so Hansen.

Durch die Erweiterung auf drei Gruppen soll die Anzahl der Kinder auf ungefähr 20 pro Gruppe reduziert werden. Zurzeit betreut eine Erzieherin und eine sozialpädagogische Assistentin jeweils eine Gruppe. Die Gruppenräume wurden durch den Umbau mit einer Verbindungstür versehen, damit eine ideale Koordination der Arbeit erfolgen kann. Jeder Raum wurde mit einer Fluchttür für Notfälle ausgestattet. Die Garderobe wurde so gestaltet, dass jedes Kind sofort sein individuelles Fach findet.





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