Rotes Kreuz: Weg frei für eine neue Fahrzeughalle

Rund 1600 Quadratmeter misst das Teilgrundstück und soll Platz bieten für eine 200 Quadratmeter große Fahrzeughalle.
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Rund 1600 Quadratmeter misst das Teilgrundstück und soll Platz bieten für eine 200 Quadratmeter große Fahrzeughalle.

Neubau einer Fahrzeughalle von DRK-Mitgliedern beschlossen / Fertigstellung bis Ende des Jahres geplant

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24. Januar 2015, 06:29 Uhr

Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des DRK-Ortsvereins Eckernförde stimmte die Mehrheit der 36 Mitglieder am Donnerstagabend für den Neubau einer Fahrzeughalle am Rosseer Weg 32-34. Bisher waren die Fahrzeuge des DRK in der Preußer-Kaserne auf dem Gelände der Militärischen Dienststellen in der Flensburger Straße untergebracht. Diese Örtlichkeiten musste das DRK jedoch bis zum 1. Juli 2014 räumen, weil die Bundeswehr den Vertrag wegen Eigenbedarfs kündigte.

In einer ersten Versammlung nach der Kündigung im April 2014 haben die Mitglieder dem Vorstand bereits das Mandat, nach einer permanenten Lösung zu suchen, ausgesprochen. Der Vorstand beauftragte daraufhin das Eckernförder Architketurbüro Giese + Hanke mit der Durchführung einer Machbarkeitsstudie, um zu ermitteln in welchem Umfang, mit welchen Mitteln und in welchem Zeitraum das Projekt „Neubau“ realisiert werden könnte. Die Ergebnisse stellte Wolfgang Bachor, erster Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Donnerstag vor.

Auf dem 1600 Quadratmeter großen Teilgrundstück soll eine 200 Quadratmeter große Fahrzeughalle entstehen, die die den vier Fahrzeugen des DRK (zwei Krankentransport-, ein Rettungswagen und ein Lkw) und zwei Anhängern (Betreuungs- und Feldküchenanhänger) Platz bietet. Der Fahrzeughalle werden voraussichtlich vier Container angeschlossen, die insgesamt rund 50 Quadratmeter messen und als Zwischenlager für Altkleider und der Auslagerung von Kleidern aus der Kleiderkammer dienen sollen und daneben Platz für eine Umkleidekabine für die Bereitschaftsmitglieder und eine Sanitäranlage bieten sollen.

Die geschätzten Baukosten liegen laut Berechnungen des Architektenbüros bei 200  000 Euro: 70  000 Euro sollen davon aus Eigenmitteln, 30  000 Euro aus Spenden und Zuschüssen und 100  000 Euro aus einem Darlehen finanziert werden. Um den Darlehensanteil möglichst gering zu halten, hofft Bachor auf großzügige Spenden und Zuschüsse. Auch ob es letztendlich vier oder sechs Container und diese neu oder gebraucht sein werden, hänge von den eingenommen Spenden und Zuschüssen ab.

Das Teilgrundstück wird das DRK von der Stadt pachten. Eine Mietlösung für die Unterbringung der Fahrzeuge und Gerätschaften komme aus finanziellen Gründen nicht infrage, teilte Bachor mit. Die Mietkosten würden monatlich zwischen 1000 und 2000 Euro liegen und die dafür zur Verfügung stehenden Eigenmittel wären binnen eines Jahre aufgebraucht.

Bachor zeigte sich daher sichtlich zufrieden mit dem Abstimmungsergebnis. „Das ist gut, denn unsere Not ist groß“, sagte er anschließend und machte gleichzeitig deutlich: „Ab heute fängt für uns die Arbeit an.“ Mit der Zustimmung durch die Mitglieder wird der Vorstand beauftragt, von einem Planungsbüro Bauunterlagen zur Erstellung des Neubaus und Aufstellung von Containern anfertigen zu lassen, einen Bauantrag zu stellen und geeignete Baufirmen zu beauftragen. Bachor hofft, dass der Neubau Ende des Jahres fertiggestellt und bezugsfertig ist.

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