zur Navigation springen

Ausgezeichnet : Roter Teppich für die Ehrenamtler

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gemeinde Altenholz zeichnet fünf verdiente Bürger mit der Ehrenmedaille auf dem traditionellen Jahresempfang aus.

Altenholz | Der rote Teppich ist ausgerollt, Sekt und Saft werden gereicht, aus der Ecke erklingt verträumte Klaviermusik. An die 200 Gäste aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik waren am Donnerstag der Einladung der Gemeinde Altenholz zum traditionellen Jahresempfang gefolgt. Mit der Veranstaltung dankt die Gemeinde traditionell all denen, die sich in besonderem Maße für das Wohlergehen in der Gemeinde einsetzen.

„So voll habe ich den Ratssaal noch nie gesehen“, staunte Bürgermeister Carlo Ehrich. „Es ist schön, dass Sie heute unsere Gäste sind.“ Er richtete umfassende Worte des Dankes und der Anerkennung an die zahlreichen Vertreter der Einrichtungen, Vereine, Verbände und Unternehmen in der Gemeinde. Wenig später zeichnete Bürgervorsteher Wolfgang Weiß Anna Gräfin von Schlieffen, Astrid Meinert, Uwe Petersen, Mathias Brumme und Wolfgang Wietzke für herausragende Verdienste im Ehrenamt mit der Ehrenmedaille der Gemeinde Altenholz aus, überreichte Blumen, Urkunden und Geschenke.

Anna Gräfin von Schlieffen arbeitet seit Jahren mit im Vorstand des DRK-Ortsvereins und hat als Leiterin des Kita-Kuratoriums maßgeblich zur Entwicklung der DRK-Kita beigetragen. Astrid Meinert liest in der Awo-Kita den Kleinsten vor, hilft beim Mittagstisch für Senioren und organisiert den Awo-Bücherflohmarkt. Uwe Petersen vertritt als langjähriges Mitglied im Kirchengemeinderat auch mal den Küster und organisiert Seniorenfahrten. Mathias Brumme leistet als Jugendwart bei der Freiwilligen Feuerwehr Altenholz eine großen Anteil der Jugendarbeit in der Gemeinde. Wolfgang Wietzke betreut und trainiert seit vielen Jahren die jüngsten Handballer im TSV Altenholz.

„Unsere Gemeinde wäre nicht lebensfähig und nicht so lebenswert ohne Sie“, dankte Wolfgang Weiß. Sie seien es, die sich fragen: Was kann ich tun, was kann ich weitergeben, was kann ich bewegen. Das verdiene besondere Wertschätzung. „Es könnten aber noch ein paar Ehrenamtliche mehr sein.“

Bürgermeister Carlo Ehrich warf darüber hinaus einen Blick in die Zukunft, nannte zwei besondere Ereignisse und Aufgaben, die das Leben der Gemeinde in nächster Zeit bestimmen werden. Das ist der Aufbau eines neuen Einkaufszentrums nach dem verheerenden Brand, der in der Nacht zum 26. November die Ladenzeile in Altenholz-Stift zerstörte. „In wenigen Stunden ging das Herz dieses Ortsteils in Flamen auf“, erinnerte er. Er wisse, dass viele nun auf ein sichtbares Zeichen warten, wie es weiter geht. Ein so großes Projekt könne jedoch nur gelingen, wenn man die Bürger beteiligt. „Wir wollen eine überzeugende Lösung, ein Einkaufszentrum, das auch noch in Jahren attraktiv ist.“

Und dann ist da die wachsende Zahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern. 60 leben bereits in Altenholz, 45 weitere waren für dieses Jahr angekündigt, dann 75 und nun 109. Für die Gemeinde bedeute das, den Menschen eine Wohnung zu bieten, ein Zuhause, in dem sie zur Ruhe kommen können. Er dankte dem Freundeskreis Asyl, den ehrenamtlichen Helfern, die den Menschen aufopfernd und mit Herzblut helfen, sich zurechtzufinden, ihnen die deutsche Spra-che beibringen und vermitteln, was es heißt, in Deutschland zu leben. „Ich bin sicher, wir werden diese Aufgaben anpacken und lösen“, bekräftigte Bürgermeister Carlo Ehrich. „Wir alle sind für unser Gemeinwohl zuständig. Lassen Sie uns weiterhin vertrauensvoll zusammenarbeiten.“

 

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 12.Sep.2015 | 06:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen