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Politik greift Anregung der Isarnwohld-Schule auf : Rote Hände setzen ein Zeichen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Politik unterstützt Protest von Gymnasiasten gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Vortrag löst Betroffenheit im Sozialausschuss aus.

Das von fünf Schülerinnen aus dem 13. Jahrgang der Gettorfer Isarnwohld-Schule am Montag im Sozialausschuss vorgestellte Projekt Rote Hand erregte auch dort Aufmerksamkeit. Das Einfärben der Hand mit roter Fingerfarbe, der Abdruck auf ein Papier mit der eigenen Botschaft an die Politik bietet viel Symbolik und Raum für eine intensive Auseinandersetzung mit den Themen Krieg und Gewalt. „Die Aktion steht für Protest gegen den Einsatz von Kindersoldaten und Solidarität mit den Betroffenen“, machten die Schülerinnen deutlich. Um die 300 000 Kindersoldaten seien weltweit im Einsatz.

Die Schüler haben zu dem Thema Vorträge ausgearbeitet und gehalten, in der Schule 996 Hände und Unterschriften gesammelt und einen Artikel in der Schülerzeitung veröffentlicht (wir berichteten). Ihr Vortrag löste auch im Ausschuss Betroffenheit aus. „Die Dramatik dieser furchtbaren und menschenverachtenden Sachlage ist mir so nicht bekannt gewesen“, bekannte Michael Janowski (SPD). „996 Hände heißt, dass sich 996 Schüler mit dem Thema Krieg und Gewalt beschäftigt haben. Dieses Engagement verdient Respekt und Anerkennung.“ Ottmar Pleß (CDU) fügte hinzu: „Wir freuen uns, dass es so engagierte Jugendliche hier in Gettorf an der Schule gibt.“ Maren Schumacher, Schulleiterin der Grundschule in Gettorf, lud die Schülerinnen für einen Vortrag in die Parkschule ein.

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erstellt am 04.Sep.2013 | 17:19 Uhr

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