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Rosenrot bei Spitzentanz und Rock’n’Roll

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

65 Teilnehmer bei der Ballettaufführung „Schneeweißchen und Rosenrot“ des Ballettstudios im Fitnesscenter California

Eckernförde | Das Ballettstudio im Fitness Center California Eckernförde hatte sich für den Nachmittag des Nikolaustages etwas ganz Besonderes ausgedacht: Unter der Leitung und Choreografie von Helmke Frenzel führten die 65 Kinder im Alter von fünf bis 19 Jahren das Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“ auf. Neben den Eltern und Großeltern der Eleven füllten zahlreiche Gäste die Stadthalle bis nahezu auf den letzten Platz.

Gleich zu Beginn gab Helmke Frenzel eine kleine Einführung. Das Märchen der Gebrüder Grimm ist den meisten sicher geläufig, dennoch hier eine kleine Zusammenfassung: Die Schwestern Schneeweißchen (getanzt von Greta Krohn) und Rosenrot (Sofie Hermannsa) lebten mit ihrer Mutter (Leonie Vullgraf) in einem kleinen Häuschen. In Abwandlung des Märchens feierten die beiden im Ballett ihren Geburtstag und hatten zahlreiche Freundinnen, dargestellt und getanzt von den unterschiedlichen Altersgruppen des Ballettstudios, zu Besuch.

Abends erschien ein unerwarteter Gast – ein Bär (Carlotta Waller), der sich als freundlich erwies und daher über Nacht bleiben durfte. An den nächsten Tagen trafen die Mädchen im Wald immer wieder auf einen Zwerg (Jonna Krieger), der zuerst mit seinem Bart an einem gefällten Baum und ein anderes Mal an einer Schnur von zwei Anglern (Julia Mohr, Elias Hermannsa) festhing. Sie befreiten den Zwerg aus seinen misslichen Situationen, indem sie zu dessen Entsetzen seinen langen Bart immer wieder um ein Stück kürzten. Ein weiteres Mal überraschten sie den Zwerg vor seinen ausgebreiteten Schätzen und zogen den Zorn und die Wut des Zwerges auf sich. Plötzlich erschien der Bär, um die Mädchen zu retten. Der Bär entpuppte sich als ein vom Zwerg verwunschener Prinz und verwandelte sich wieder. Schneeweißchen heiratete den Prinzen und Rosenrot dessen Bruder. Und wenn sie nicht gestorben sind...

Die von Helmke Frenzel speziell für dieses Ballett ausgesuchte Musik wurde von den Schülerinnen und dem Schüler der Ballettschule perfekt umgesetzt. Je nach Altersgruppe kamen alle Facetten des klassischen Balletts zum Einsatz, die Älteren überzeugten mit geschultem Spitzentanz und die ganz Kleinen bezauberten das Publikum mit Fröhlichkeit und Engagement. Die gesamte Aufführung wurde zudem durch plötzlich rockige Töne und entsprechenden Tanz aufgelockert. Die Mädchen zeigten, dass sie durchaus auch „Rock’n’Roll“ können. Und wer diese bemerkenswerte Vorstellung am Sonntagnachmittag verpasst hat, bekommt mit der Wiederholung für Unicef am Sonnabend, 30. Januar, um 17 Uhr in der Stadthalle noch einmal die Gelegenheit.


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erstellt am 08.Dez.2015 | 06:00 Uhr

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