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Schachspielen mit Freude : Rochade beim Schachclub Phönix

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Manfred Stender aus Bornstein ist der neue Vorsitzende der Schachgemeinschaft Phönix. Nachwuchs und Interessierte jederzeit willkommen.

Gettorf | Die Schachgemeinschaft (SG) Phönix Gettorf von 1984 hat einen neuen Vorsitzenden. Kürzlich wurde Manfred Stender in das Amt gewählt. Manfred Stender ist 65 Jahre alt, wohnt in Bornstein, spielt seit seiner Kindheit Schach, ist seit Jahresbeginn Mitglied der Schachgemeinschaft und hat sofort zugesagt, den Vorsitz zu übernehmen, als er gefragt wurde. Als langjähriges Vorstandsmitglied im SPD Ortsverein Neudorf-Bornstein und als Gemeindevertreter kennt er sich aus mit dem Ehrenamt.

Bernd Lenz, sein Vorgänger, hatte den Posten des Vorsitzenden aus privaten Gründen nach sechs Jahren abgegeben. Die Gewinnung neuer Mitglieder und die Jugendarbeit stehen auch für den neuen Vorsitzenden weiter im Vordergrund. Das erklärt er anlässlich eines Trainingsnachmittags im Schützenheim im Bürgerpark. „Unser Ziel muss sein, unsere Mitgliederzahl zu halten, mindestens“, betont er. „Und die Jugend weiter zu fördern.“ Die Stärke des Vereins sieht er in der Jugendarbeit, was an Volker Haberer liege, der sich seit zehn Jahren als Jugendwart sehr um die Kinder und Jugendlichen kümmert. Das Problem sei, die Jugendlichen mit hinüber in die Erwachsenenabteilung zu nehmen, macht der neue Vorsitzende deutlich. Sie studieren, gehen ins Ausland, bleiben nicht in Gettorf.

Von insgesamt 20 erwachsenen Mitgliedern aus dem gesamten Dänischen Wohld nimmt etwa die Hälfte aktiv am Trainingsbetrieb teil. Zur Jugendabteilung gehören etwa 25 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 17 Jahren aus Gettorf und Umgebung. Auch vier Jungs aus Armenien sind inzwischen dabei, zwei Brüderpaare. Im wöchentlichen Training widmen sich die Jugendlichen verschiedenen Aufgaben und Übungen, spielen Trainingspartien gegeneinander und tragen kleine Turniere untereinander aus. Zudem spielen sie Simultanpartien gegen Erwachsene oder lernen aus computergestützten Spielanalysen. Von März bis Oktober wird draußen zwischen den Bäumen eine Slackline gespannt, auf der die Jugendlichen zum körperlichen Ausgleich balancieren können. Um noch mehr junge Leute für Schach zu begeistern, möchte der Verein nach den Sommerferien für Grundschüler mittwochs vor dem Jugendtraining von 17 bis 18 Uhr ein Bauerndiplom anbieten. Dabei lernen die Schüler die Grundregeln des Schachspiels kennen. „Wir erhoffen, darüber neue junge Mitglieder zu gewinnen, die Spaß am Schach haben“, erklärt Manfred Stender. Ihn fasziniert das Schachspiel. „Es ist ein sehr stiller Sport, nicht sehr publikumswirksam“, weiß er. Aber wer Interesse habe, könne die Meisterschaften im Internet verfolgen. Mit jedem Zug verändere sich die Situation auf dem Schachbrett. Da sei strategisches und taktisches Denken gefragt. „Schach spielen macht Spaß und hat letztendlich auch eine gesellschaftliche Komponente“, fügt er hinzu. „Man trifft sich unter Gleichgesinnten.“ Neue Mitglieder seien jederzeit herzlich willkommen, betonen Manfred Stender und Volker Haberer. Egal, ob groß oder klein, jung oder alt, männlich oder weiblich. Trainiert wird immer mittwochs im Schützenheim im Bürgerpark in Gettorf. Die Jugendlichen trainieren von 18 bis 20 Uhr, die Erwachsenen von 19.30 bis 23 Uhr. Weitere Informationen auf der Internetseite der Schachgemeinschaft unter www.phoenix-gettorf.de.

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