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RoboTeck : Roboter-Bauer wollen nach Peking

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Drei Jungmannschüler haben beim Bundesentscheid die Teilnahme an einem Roboterwettbewerb in China gewonnen. Doch der Geld für den Flug fehlt. Deshalb suchen sie Sponsoren.

Eckernförde | Diese Jungs sind wirklich clever: Kester Höhling (15), Linus Ulfig (12) und Henry Nowotka (12) haben bei der deutschen Roboter-Olympiade den vierten Platz belegt. Das qualifiziert sie dazu, im August an der „World Robot Conference“ in Peking teilzunehmen. Unterkunft und Verpflegung werden bezahlt, allein das Geld für den Flug fehlt.

Die drei Jungs sind im Programmierkurs an der Jungmannschule,. Vor kurzem sind sie auf die „World Robot Olympiad“ (WRO) aufmerksam geworden. Bei ihr müssen sie mit dem Programm „Lego Mindstorms“ einen Roboter programmieren, damit er möglichst viele zuvor gestellte Aufgaben lösen kann. Zum Beispiel soll er unterschiedlich farbige Legosteine erkennen und aus Lego gebaute „Bäume“ in verschiedene farbig umrandete Felder stellen – ohne dass sie umkippen. „Die Aufgaben bekommt man vorher nach Hause geschickt“, erklärt Kester. „Wir können den Roboter also schon bauen und über den Laptop programmieren. Aber beim Wettbewerb müssen wir ihn aus Einzelteilen zusammenbauen und auch neu programmieren.“ Der Roboter besteht aus einem kleinen Computer, einem Elektromotor, Rollen und einem Greifarm. Er kann Farben und Geräusche über Sensoren erkennen. Beim Wettbewerb kann er sich anhand von auf dem Tisch aufgemalten Linien orientieren.

Unter der Teamleitung von Henrys Vater Sascha Ulfig haben sich die Jungs, die sich den Namen „RoboTeck“ gaben, an mehreren Wochenenden zusammengesetzt. Beim Regionalentscheid in Wahlstedt haben sie deutlich gewonnen, beim Bundesentscheid in Schweinfurt war es eng. „Nichts wollte klappen“, sagt Sascha Ulfig. „Da sind auch einige Tränen der Verzweiflung geflossen.“ Nicht ein einziges Mal hat der Roboter bei den Probeläufen richtig funktioniert, doch als es drauf ankam, räumte er richtig ab. Von 28 Teams landete „RoboTeck“ auf Platz vier und hat damit die Roboter-Weltmeisterschaft in Costa Rica verpasst, zu der die Gewinner der ersten drei Plätze im November fliegen. „RoboTeck“ dagegen hat eine Teilnahme an der World Robot Conference in Peking vom 22. bis 24. August gewonnen. Es ist eine große Robotermesse, auf der auch der Wettbewerb stattfindet. Das Problem: Es fehlt das Geld, damit die Jungs mit Begleitpersonen nach Peking fliegen können. Für Linus eine Enttäuschung: „Wir bekommen die Chance, Deutschland in Peking zu vertreten, und es scheitert am Geld.“

Deshalb suchen die Jungs Sponsoren, die ihnen die Reise ermöglichen können. Wer eine Möglichkeit sieht zu helfen, kann sich unter roboteck@gmx.de oder Tel. 04351/47  00  40 melden.

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erstellt am 24.Jun.2017 | 06:12 Uhr

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