Ritter Rost und das Gespenst

Ein Brief für Ritter Rost: Zwischen den Spielszenen sangen alle 36 Schüler des Grundschulorchesters gemeinsam Lieder.
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Ein Brief für Ritter Rost: Zwischen den Spielszenen sangen alle 36 Schüler des Grundschulorchesters gemeinsam Lieder.

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17. Juli 2015, 13:06 Uhr

Etwas tolpatschig ist er ja, der Ritter Rost, doch gleichzeitig auch ein echter Ritter, der sogar ein Turnier gewinnen kann. Der Grundschulchor der Fritz-Reuter-Schule führte jetzt unter der Leitung von Lehrerin Charlotte Walter das Stück „Ritter Rost und das Gespenst“ von Jörg Hilbert und Felix Janosa auf.

65 Minuten dauerte das Stück, das Charlotte Walter mit den Zweit- bis Viertklässlern einstudiert hat. „Es ist für Grundschüler sehr anspruchsvoll“, sagt sie. Und es stimmt: Eine Stunde lang auswendig Texte in einem Theaterstück aufzusagen, war eine große Herausforderung, die die Schüler mit Bravour meisterten. Allen voran Roman Bortschukow als Ritter Rost, der flüssig seinen Text beherrschte und forsch dazu spielte. Sein Talent bewies er noch auf andere Weise: Wenn er nicht auf der Bühne stand, begleitete er Musiklehrer Philipp Merkelbach auf dem Klavier. Doch auch der Drache Koks (Felix Höneise), das Burgfräulein Bö (Violetta Knaub), König Bleifuß, der Verbogene (Dario Strötzel) und der königliche Hofschreiber Ratzefummel (Laurenz Strötzel) lieferten eine großartige Leistung ab, nicht zu vergessen das Gespenst, gespielt von Lina Bünning und Hannah Grebien. Durchsetzt war das Stück mit Liedern, die alle 36 Kinder gemeinsam sangen und tanzten und teilweise die alte Bühne zum Knacken brachten, was bei den Eltern und Großeltern für unerwartete Lacher sorgte.

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