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Eckernförder Zeitung

15. Dezember 2017 | 00:07 Uhr

Dorfwoche : Rieseby erlebt sportliche Dorfwoche

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Volles Programm bei der Riesebyer Dorfwoche / 87 Starter beim Lauf / Feuerwehr zeigt Einsatzszenarien / Lange Zeltnacht

shz.de von
erstellt am 06.Jun.2016 | 06:42 Uhr

Rieseby | Super Wetter und überall zufriedene Gesichter. Die Dorfwoche wartete mit einem umfangreichen Programm auf. Sonnabend ging es dabei vor allem sportlich zu, bevor der Tag mit einer langen Zeltnacht und Musik endete. Davor aber gehörte die Aufmerksamkeit der vielen Besucher und Teilnehmer Vorführungen der Freiwilligen Feuerwehren Rieseby und Zimmert, den Starts des Rieseby Laufs und erstmalig einer Wrestlingvorstellung während der Dorfwoche.

Vor drei Jahren wurde zum ersten Mal der Rieseby-Lauf gestartet. „Er ist quasi der Nachfolger vom Schwansenlauf“, erklärte Jens Rethwisch vom Organisationsteam. In diesem Jahr nahmen 87 Läufer teil. „Die Spannbreite ist außergewöhnlich. Von Kindern und Hobbyläufern bis hin zu Halbprofis ist alles am Start“, freute sich Rethwisch. Die Familie Carstensen trat sogar mit vier Mitgliedern an. Mutter Merle mit ihren drei Söhnen. „Ich hab das Ziel anzukommen, bei meinen Söhnen ist das etwas anders“, lachte Merle Carstensen. Der Lauf war in drei Kategorien geteilt. 2,5 Kilometer für Kinder und Anfänger, 5 Kilometer Walking und 7 Kilometer für Erfahrene. Es gab noch einige kurzfristige Ummeldungen. „Das ist auch gut so bei dem Wetter“, bekräftige Rethwisch. Bei über 25 Grad und strahlendem Sonnenschein freuten sich die Veranstalter darüber, dass sich die Läufer selber so gut einschätzen konnten. Es starteten alle zusammen und liefen von dann an andere Strecken.

Am Ziel warteten viele Schaulustige, die sich mit Rasseln und Pfeifen bewaffnet hatten. Jeder Läufer wurde frenetisch begrüßt. Eng wurde nur es nur an der Wasserstation, dort wurden die Helfer kaum Herr über den Durst der Läufer. Als erstes kam der neunjährige Bjorne ins Ziel. Er hatte die 2,5-Kilometer in 12,17 Minuten bewältigt. Kurz hinter ihm kam Vater Tim Radke ins Ziel. Beide freuten sich sehr, die Herausforderung bewältigt zu haben. „Ich bin sogar eine Minute schneller als letztes Jahr“, freute sich Bjorne, der sich erstmal ins Gras legte, um zu erholen. Vater Tim war stolz. „Wenn man schon geschlagen wird, dann am liebsten vom eigenen Sohn“, sagte er.

Einige Eltern ließen ihre Sprösslinge auch alleine laufen. So zum Beispiel Marc Wallner. Sein Sohn schwächelte allerdings auf den letzten 300 Metern und da hielt Wallner nichts mehr am Ziel. Er sprintete auf seinen Sohn Magnus (9) zu und lief die letzten Meter mit ihm zusammen. „Ich wollte ihn motivieren, denn ich weiß, er kann das“, sagte Wallner lachend. Sohn Magnus war glücklich, dass sein Vater ihn so unterstützte.

Den Sieg über 7-Kilometer holte sich Lennart Carstensen. Am meisten freute er sich darüber, vor seinem Bruder Tjark ins Ziel gekommen zu sein. „Er spielt beim Eckernförder SV in der Verbandsliga, aber diesmal war ich besser“, keuchte er im Ziel. Tjark gönnte seinem Bruder den Sieg und auch Mutter Merle war begeistert von seiner Leistung. Als letztes kamen Silke Glinkemann, Anke Kock und Sabine Pintat ins Ziel. Die drei Damen bestritten die 5-Kilometer im Walking. „Das ist nicht so anstrengend wie Laufen und man kann noch schön schnacken“, sagte Pintat. „Die Höchstleistung für jeden ist es, ins Ziel zu kommen“, sagte Rethwisch. Und das schafften alle Läufer.

Eingerahmt wurde der Lauf von Praxisvorsführungen durch die Feuerwehr. So wurde beispielsweise die Rettung einer in einem Auto eingeklemmten Person simuliert. Professionell gingen die Helfer unter Leitung von Gemeindewehrführer Heiko Hoop vor. Die Gäste schauten begeistert zu. Dabei taten ihnen die ehrenamtlichen Helfer leid, da sie in ihrer Schutzkleidung der prallen Sonne ausgesetzt waren. Mehr Spaß hatten die Kinder auf dem Karussell, das auf dem Sportplatz zur Mitfahrt einlud.

Kaum waren der Lauf beendet und die Urkunden verteilt, folgte auf dem Sportplatz open-air Wrestling. Zu Gast war das Baltic Championship Wrestling, die vier Kämpfe zeigten. „Wir kämpfen auch mit Profis, aber das hier ist was Besonderes“, sagte Nils Jahn alias Jinx. Schon im letzten Jahr sei die Resonanz so gut gewesen, dass die Kämpfer unbedingt wieder dabei sein wollten. „Dieses Mal sind wir sogar zu Prime-Time da. Letztes Jahr waren wir am Sonntagabend dran“, erklärte Jahn, der als erster in den Ring stieg. Sein Gegner war Maximilian Schreiner alias Max Payne. Die Gäste erlebten intensive Kämpfe und gingen voll mit.

Der Abend klang mit einer langen Zeltnacht im Festzelt auf dem Sportplatz aus. Dort legte DJane Yvonne auf und sorgte für beste Partylaune bis in den Morgen.



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