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Eckernförder Zeitung

17. Dezember 2017 | 11:18 Uhr

Richtfest : Richtkrone schwebt ein

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gestern wurde Richtfest am Neubau des Damper Entdeckerbades gefeiert. Vor gut einem Jahr wurde der erste Spatenstich getätigt. Die Inbetriebnahme des Freizeitbades unter dem Themenkomplex Wikinger und Ostsee ist für Ostern 2014 geplant.

von
erstellt am 05.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Einen großen Schritt in Richtung Fertigstellung hat der Bau des neuen Entdeckerbades in Damp gemacht. Gestern feierten die Gemeinde Damp und die Kurbetriebe Damp Richtfest für den 13, 5 Millionen Euro teuren Bau, der, so gilt der Plan nach wie vor, zu Ostern 2014 in Betrieb gehen soll.

Polier Andreas Volkmann von der ausführenden Hochbaufirma Lühn sprach hoch oben den Richtspruch, wobei die gewaltige Richtkrone der Gemeinde Damp mangels Dachkonstruktion an einem Kranhaken schwebte.

Damps Bürgermeister Horst Böttcher genoss es, den gewaltigen Rohbau seinen Besuchern zu zeigen. Ob künftiges Treppenhaus und Empfang, Ruheraum für die Wikinger-Saunen, der Küchenbereich für die Gastronomie oder das Bad selber, überall ruhte die Arbeit der vielen Gewerke nur kurz. Denn, das machte Projektsteuerer Heiner Schubert von WSP aus Würzburg deutlich, der Zeitplan ist eng. Es sei jetzt ein sensibler Zeitraum, sagte Schubert, denn noch ist der Rohbau nicht witterungsdicht. Man sei auf einem guten Weg, und habe beim Einbau der Haustechnik schon sehr viel mehr geschafft, als geplant. Für erste Wärme sorgte bereits die Fernwärmeheizungsanlage im Technikraum der Halle. Insgesamt sei der Bau von der Planung bis zum Richtfest in nur zwei Jahren aber sehr zügig am Start. Für Großprojekte der Art könne man gut drei Jahre rechnen, so Schubert. Hier werde man im Frühjahr bei zweieinhalb Jahren stehen. Dennoch, einen frühen Wintereinbruch, wünscht er dem Projekt nicht, „wenn es ganz dumm läuft, sei der Termin vielleicht nicht zu halten“, ergänzte René Kinza, Mitgeschäftsführer der Kurbetriebe. Sehr froh ist Schubert, dass keine der bei der europaweiten Ausschreibung ermittelten Firmen insolvent wurde, das hätte für zusätzliche Verzögerungen gesorgt.

In seinen Grußworten danke Böttcher allen am Bau beteiligten, der Architekten-Arbeitsgemeinschaft aus Fritz-Planung und Architektur Stefan Rimpf, den zahlreichen Gewerken und Lühn Bau, die sehr gute Arbeit ablieferten. Mit Applaus dankte die Festgesellschaft, unter ihnen Kreispräsident Lutz Clefsen, den Handwerkern, die wie die Gäste bei einer heißen Suppe das Richtfest genossen. Und während innen gefeiert wurde, wurde außen an der großen Wasserrutsche gearbeitet. Zwei Module fehlen noch, sie werden eingepasst, wenn die Stahlträgerkonstruktion für die Halle errichtet ist.

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