Richtig gut gelaufen

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31. März 2014, 16:38 Uhr

Wo früher eine ganze Fischkutterflotte am frühen Morgen zur Fangfahrt aufbrach und eine ganze Batterie an Räucherschornsteinen für den typischen Geruch in der ganzen Stadt und auch einen bescheidenen Wohlstand sorgte, hängt Eckernfördes Zukunft heute eher am Tourismus. Ein Tourismus, der im Gegensatz zu Urlauberhochburgen an der Lübecker Bucht wie Grömitz organisch gewachsen ist, ohne die Stadt zu dominieren. Denn in Eckernförde wird immer noch zuerst gelebt und gearbeitet. Vermutlich ist es neben der außergewöhnlichen Lage und dem gut sortierten und attraktiven Einzelhandel mit vielen inhabergeführten Geschäften gerade diese Authentizität, die die Übernachtungsgäste an einem Aufenthalt in Eckernförde so zu schätzen wissen. Eckernförde hat ein Flair, das es nicht zu kaufen gibt, und das behutsam gepflegt werden will. Neubauprojekte wie die Hafenspitze zeigen, dass die Weichenstellung stimmt und aus Schmuddelecken attraktive Wohn- und Freizeitviertel werden können, wenn die richtigen Leute zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. So kann’s weitergehen. An der Nooröffnung und am Bahnhof stehen die beiden nächsten wichtigen städtebaulichen Weichenstellungen bevor, die auch viel Potential haben, wenn sie richtig angefasst werden.

Es ist vieles richtig gut gelaufen in den vergangenen Jahren. Den Ertrag für die gute Arbeit streichen alle Bürger in Form einer guten Lebensqualität in einer Stadt und Region ein, in der andere Urlaub machen.

Aber Obacht: Nachlassen verboten.

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