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Neues Bauland hinter der alten Meierei : Revensdorf lockt mit 22 Bauplätzen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Wie das neue Baugebiet in Revensdorf aussehen soll – damit haben sich die Mitglieder des Bauausschusses am Donnerstagabend befasst. Wenn die Gemeindevertretung am Dienstag auch zustimmt, kann mit der Ausschreibung begonnen werden.

Bald kann auch in Revensdorf gebaut werden: Von Gettorf aus kommend, links hinter der alten Meierei soll auf einer Fläche von nicht ganz 1,5 Hektar ein neues Wohngebiet mit 22 Grundstücken entstehen. In seiner Sitzung am Donnerstag stimmte der Bauausschuss den von den Planern vorgelegten Entwürfen für den Bebauungsplan Nr. 4 - Raiffeisenstraße Süd- mit wenigen Änderungen zu.

Wenn die Gemeindevertretung in der kommenden Woche auch positiv entscheidet, könne mit den Ausschreibungen begonnen werden, meinte der Bauausschussvorsitzende Otto Gravert (FWGL) zufrieden. In der nächsten Finanzausschusssitzung würden die Grundstückspreise festgelegt, dann könne es an den Verkauf gehen. Eine Liste mit Interessenten gibt es schon.

Zuvor hatten Stadtplaner Oliver Kühle vom Büro B2K aus Kiel
und Peer Hansen vom Büro eds-planung aus Gettorf ihre Entwürfe mit der Abwägung der während der öffentlichen Auslegung eingegangenen Stellungnahmen noch einmal vorgestellt. „Stellungnahmen, die zu einer Planänderung geführt hätten, sind nicht eingegangen“, fasste Oliver Kühle zusammen. Von Seiten des Landes sollte jedoch zur Kenntnis genommen werden, dass der Landesentwicklungsplan für die Gemeinde Lindau maximal 49 neue Wohneinheiten bis 2025 vorsieht, was bei zehn in Großkönigsförde und nun 22 in Revensdorf noch nicht erreicht sei. Zudem sollte die Gemeinde sich mit der Innenbereichsentwicklung auseinandersetzen. Die Naturschutzbehörden und -verbände forderten den Erhalt ortsbildprägender Bäume und 25 Meter zusätzlich zu erbringenden Knick. Nach dem Entwurf von Ingenieur Peer Hansen muss das Gelände im mittleren Bereich wegen des Höhenunterschieds aufgefüllt werden. Das neue Baugebiet wird über die Raiffeisenstraße erschlossen. Die 5,50 Meter breite Erschließungsstraße beinhaltet einen 2,40 Meter breiten Parkstreifen. Mit 28 zusätzlichen Stellplätzen ist das Wohngebiet sehr komfortabel ausgestattet. Glasfaserkabel werden bis ans Haus verlegt, das Abwasser soll über die Druckrohrleitung nach Gettorf entsorgt werden. Ein Anlieger, dessen Grundstück direkt an der Erschließungsstraße liegt, bat zwischen seinem Grundstück und der Erschließungsstraße eine Mauer und einen Zaun zu errichten. „Das sollten wir auch tun“, sagte Bürgermeister Jens Krabbenhöft (CDU). „Denn wir gehen doch sehr nah an das Grundstück heran.“ Die Höhe der Mauer soll vor Ort mit dem Grundstückseigentümer vereinbart werden.
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> Das geplante Nahwärmenetz zur Versorgung der gemeindeeigenen Liegenschaften in Revensdorf ist erstellt, der Rohbau für die Hackschnitzelheizung ist fast fertig. Das teilte Kjell Schneider vom beauftragten Ingenieurbüro e3plan aus Kiel mit. „Wir gehen davon aus, die Hackschnitzelheizung im September zu starten.“




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