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Piratenspektakel : Rettung vor dem Galgen und ein verliebter Piratenführer

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Käpt’n Black und seine Piraten retten Flinkie Flinkfuß vor dem Henker. Die beiden Stadt-Sirenen verdrehen Piratenführer Käpt’n Piet den Kopf. Rund um den Hafen feiern Zehntausende das große Eckernförder Stadtfest.

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erstellt am 04.Aug.2014 | 06:15 Uhr

Eckernförde | Dramatische Szenen vor dem Schandturm am Hafen: Pirat Flinkie Flinkfuß (Florian von der Lieth) war Sonnabendvormittag beim Raubzug durch die Eckernförder Geschäfte erwischt, von der Stadtwache gefasst und überwältigt worden. Und er wurde im Schnellverfahren abgeurteilt: auf Flinkfuß wartete der bereits aufgebaute Galgen, der Henker (Bruno Traulsen) stand bereit. Das Volk harrte der Dinge, als sich vor dem Schandturm Eigentümliches zutrug: Piratenführer Käpt’n Piet (Peter Thietje) befielen Zweifel an seiner bösartigen Lebensweise. Grund für die nagenden Zweifel und die Wesensänderung. Die beiden Stadt-Sirenen Karin Himstedt und Katharina Heldt hatten Käpt’n Piet derart bezirzt und den Kopf verdreht, dass er erwägt, seiner piratischen Vergangenheit abzuschwören und den Pfad der Tugend zu betreten. Piet war kaum noch zu trennen von den lieblich um ihn werbenden Stadtvertreterinnen. Und das missfiel seinen Getreuen, allen voran deren Wortführer Käpt’n Black (Sascha Lück), gewaltig. Aufhören mit der Plünderei, die weiche Tour? Für Black und Co. ein Unding: Piet müsse sich in den nächsten 2000 Minuten entscheiden, auf welcher Seite er steht. Hering von Seenot, dem Dorfpfaffen der Piraten (Gernot Lausen), passte diese lange Bedenkzeit überhaupt nicht. Er nörgelte solange herum, bis die Piratenbosse ihn schließlich von Bord des im Hafen liegenden Piratenschiffs „Ubena von Bremen“ warfen. Nein, der schwer verliebte Käpt’n Piet, der den beiden Stadt-Sirenen von Bord aus unablässig Luftküsschen zuwarf, solle endlich zur Vernunft kommen und sich bis Sonntag, 21 Uhr, entscheiden. „Stadt-Pirat geht nicht!“, rief Käpt’n Black.

Zuvor war es vor dem Schandturm zu einer dramatischen Zuspitzung gekommen. Flinkie Flinkfuß sollte hängen, der Henker (Bruno Traulsen) hatte ihn bereits gepackt und der Schatzmeister der Stadt, der Hinterhältige Klaus (Klaus Kaschke), forderte energisch ein Geständnis vom Delinquenten. Piratenführer Käpt’n Piet flirtete währenddessen mit den Sirenen. Da stürmten plötzlich Käpt’n Black und seine Schergen den Platz, besiegten die Stadtwache, befreiten Flinkfuß und segelten mit dem Piratenschiff zurück ins Lager.

Die Hinrichtung fiel aus, die Entscheidung im Führungsstreit der Freibeuter zwischen dem zweifelnden Piet und dem fordernden Black wurde auf Sonntagabend vertagt.

 

 

 

 

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