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Großeinsatz der Rettungskräfte : Reizgas an der Isarnwohld Schule

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Schulleitung reagiert prompt auf Halskratzen und Augentränen

shz.de von
erstellt am 22.Feb.2016 | 06:20 Uhr

Gettorf | Großeinsatz an der Isarnwohld-Schule: Die Freiwillige Feuerwehr Gettorf, mehrere Rettungswagen aus Gettorf, Eckernförde, Kiel, Felde und Schleswig, Notärzte und Polizei sind vor Ort. Kurz darauf kommen Einsatzkräfte des Löschzugs Gefahrgut aus Rendsburg und der Katastrophenschutz hinzu. Zahlreiche Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte klagten über Reizungen der Atemwege. Vermutlich war Reizgas in einem Gebäudeteil versprüht worden. Die Schulleitung hatte sofort einen Rettungseinsatz veranlasst. „Im Zentralgebäude wurde wohl Reizgas versprüht“, teilt Schulleiterin Marion Burkhart mit. Das habe bei einer Vielzahl von Schülern und Kollegen Reaktionen hervorgerufen. Tränende Augen, Halskratzen, Husten und Atemnot. „Wir haben sofort Feuerwehr und Notarzt alarmiert und geschildert, was passiert ist.“ Auch Schulverbandsvorsteher Hans-Ulrich Frank, Bürgermeister Jürgen Baasch, Amtsvorsteher Kurt Arndt, Amtsdirektor Matthias Meins und die Leiterin den Ordnungsamtes Nina Michaely sind vor Ort, um sich ein Bild von der Situation zu machen. „Da macht man sich ja doch Sorgen“, meinte der Bürgermeister.

Während sich die Notärzte einen Überblick über die Zahl der Verletzten und die Schwere der Verletzungen verschaffen, treffen die ersten besorgten Eltern auf dem Schulgelände ein. Der Vorfall hat sich bereits herumgesprochen. Zügig wird eine El-terninformationsstelle eingerichtet. „Es geht den Verletzten soweit gut. Alle sind versorgt“, beruhigte Stefan Hardt, Pressebetreuer der RKiSH (Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein). Seiner Information nach sind 83 Schüler betroffen. Zwei von ihnen werden ins Krankenhaus eingeliefert, die anderen von Ärzten vor Ort untersucht und behandelt. Anschließend können sie an der eingerichteten Sammelstelle von ihren Eltern abgeholt werden. Währenddessen nehmen die Einsatzkräfte des Löschzugs Gefahrengut im Gebäude Messungen vor, um festzustellen, um welche Substanz es sich handelt. Das Gebäude wird gelüftet. Die Gettorfer Polizei ermittelt wegen Körperverletzung. Es gibt erste Hinweise auf eine Mitschülerin, die Reizgas versprüht haben soll.

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